Wie lange dauert eine Überweisung von der Sparkasse zur Sparkasse?

Wie lange dauert eine Überweisung von der Sparkasse zur Sparkasse?
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Wie lange dauert eine Überweisung von der Sparkasse zur Sparkasse? Hier findest du die Antwort auf diese Frage.

Mehr als 39 Millionen Deutsche besitzen ein Girokonto bei der Sparkasse. Die meisten davon haben sicher schon einmal Geld auf ein anderes Konto der Sparkasse überwiesen. Doch wie lange dauert die Überweisung zwischen demselben Kreditinstitut? Wie schnell geht eine Echtzeitüberweisung? Und wie lässt sich das tägliche Transaktionslimit erhöhen? Diese und noch weitere Fragen möchten wir im Folgenden für dich beantworten.

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Wie lange dauert eine Überweisung von der Sparkasse zur Sparkasse?

Laut deutschem Gesetz dürfen Banküberweisungen im europäischen Wirtschaftsraum nicht länger als einen Arbeitstag in Anspruch nehmen. So regelt es § 675s im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Auch die Sparkasse muss sich an dieses Gesetz halten. Wenn du eine Überweisung von der Sparkasse zur Sparkasse tätigst, sollte diese also spätestens am nächsten Werktag auf dem Konto des Empfängers eingehen. Das gilt sowohl für elektronische als auch für Online-Überweisungen.

Unter bestimmten Umständen kann eine Zahlung jedoch länger dauern. Wenn du etwa Geld nach der Annahmefrist überweist, solltest du damit rechnen, dass dein Auftrag erst am nächsten Tag von der Sparkasse bearbeitet wird. Die Annahmefrist liegt in der Regel zwischen 14 und 18 Uhr.

Bei einer Überweisung an Feier- und Wochenendtagen musst du dich ebenfalls gedulden. Denn an diesen Tagen gibt es keine Mitarbeiter, die deinen Überweisungsauftrag bearbeiten können. Der Auftrag wird entsprechend erst am nächsten Arbeitstag behandelt.

Du führst eine beleghafte Überweisung am Schalter durch? Auch hierbei kann sich die Zahlungsdauer verlängern. Spätestens zwei Tage nach Auftragseingang sollte die entsprechende Summe aber auf dem Konto des Empfängers landen. Eine längere Überweisungsdauer verbietet der Gesetzgeber sogar.

Wenn es mal schneller gehen muss: Die Echtzeitüberweisung

Die Überweisung von der Sparkasse zur Sparkasse nimmt für gewöhnlich nur einen Werktag in Anspruch. Wenn dir das noch zu langsam ist, kannst du auf die Echtzeitüberweisung zurückgreifen. Mit der Echtzeitüberweisung dauert die Zahlung auf ein beliebiges Bankkonto nur wenige Sekunden – vorausgesetzt die empfangende Bank bietet ebenfalls diesen Service an. Die Maximaldauer des “Instant Payments” liegt laut der Sparkasse bei 20 Sekunden.

Die Echtzeitüberweisung funktioniert 365 Tage im Jahr, also auch an Feiertagen und Wochenenden. Allerdings ist der Service nicht kostenlos. Die Gebühren für die blitzschnelle Überweisung unterscheiden sich je nach Sparkasse und Kontomodell. Mehr als einen Euro pro Sofortzahlung verlangen die meisten Sparkassen aber nicht.

Warum dauern Überweisungen so lange?

Bei PayPal und anderen modernen Zahlungsdienstleistern geht das Versenden von Geld oft in Sekundenschnelle vonstatten. Warum dauert die SEPA-Überweisung durch ein Kreditinstitut also länger? Die Antwort auf diese Frage lässt sich in der Methode finden, mit der Überweisungen verarbeitet werden.

Bis spätestens 18:15 Uhr werden die Überweisungen verschiedener Institute innerhalb des europäischen Zahlungsraumes eingesammelt. Danach gelangen die Informationen an EBA Clearing (Euro Banking Association), einen Verbund vieler internationaler Banken. Die Übertragung erfolgt nicht über das Internet, sondern über das Gironetz – ein Zahlungsverkehrsnetz im Bankensektor.

Bevor eine Buchung stattfinden kann, wird eine Überweisung mehrfach geprüft, wobei verschiedene Fragen beantwortet werden müssen: Befindet sich genügend Geld auf dem Konto des Auftraggebers? Wer ist der Empfänger? Ist das empfangende Institut in diesem Land vielleicht gesperrt? Hinzu kommen viele weitere Fragen, die eine sichere Transaktion gewährleisten sollen.

Leider sind die Systeme für den Sicherheitscheck oft veraltet und nicht in der Lage, Echtzeitprüfungen durchzuführen. Um die teilweise mehr als 30 Jahre alten Systeme auszutauschen, müssten Banken tief in die Tasche greifen und die Kosten für ihre Kunden erhöhen.

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Sparkasse: Wie kann ich das Überweisungslimit erhöhen?

Um die Sicherheit ihrer Kunden zu gewährleisten, hat die Sparkasse ein Tageslimit bei Überweisungen eingerichtet. Abhängig von Institut und Kontoinhaber kann dieses Limit unterschiedlich hoch ausfallen. Wer an einem Tag mal etwas mehr Geld überweisen möchte, kann die Überweisungsgrenze ganz einfach online anpassen. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt wie das geht:

Schritt 1: Logge dich in das Online-Banking deiner Sparkasse ein und klicke auf die Einstellungen.

Schritt 2: Klicke auf “Konten, Karten, Finanzprodukte” und wähle danach den Reiter “Girokonto” aus.

Schritt 3: Unter “Online-Überweisungslimit pro Tag” kannst du nun die Zahlungsgrenze nach deinen Wünschen erhöhen oder reduzieren.

Schritt 4: Als nächstes folgt die Sicherheitsabfrage und die Bestätigung der Änderung durch das TAN-Verfahren. Sind diese Schritte abgeschlossen, ist das Überweisungslimit geändert.

Das Überweisungslimit kannst du sowohl einmalig als auch dauerhaft erhöhen. Zudem lässt sich die Zahlungsgrenze nicht nur online, sondern auch per Telefonanruf oder vor Ort in der Filiale anpassen.

Sparkasse: Kann ich Geld auch mit dem Smartphone überweisen?

Als Kunde bei der Sparkasse kannst du Zahlungen auch über das Smartphone oder Tablet durchführen. Hierfür benötigst du einfach nur die Sparkassen-App, welche man kostenlos im Play- und App-Store herunterladen kann. Zum Login musst du die Anmeldedaten fürs Online-Banking verwenden. Danach hast du die Möglichkeit, deinen Kontostand einzusehen und wie am Computer durch das TAN-Verfahren Überweisungen vorzunehmen.

Mobile-Banking ist genauso sicher wie das klassische Online-Banking am PC. Um das eigene Konto bestmöglich vor Hackerangriffen zu schützen, solltest du die Sparkassen-App jedoch regelmäßig auf den neuesten Stand bringen, ein aktuelles Betriebssystem nutzen und über eine sichere Internetverbindung verfügen.

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