Warum ist die Vodafone Aktie so günstig?

Warum ist die Vodafone Aktie so günstig?
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Anleger können sich über die Börse am Telekommunationskonzern Vodafone beteiligen. Nur warum ist die Aktie so günstig? Gibt es dafür einen besonderen Grund?

Seit mehreren Jahren geht es für die Vodafone Aktie bergabwärts. Notierte das Wertpapier im Mai 2015 noch bei 3,57 Euro, ist die Aktie heute nicht einmal mehr ein Drittel davon wert. Der Kursverfall ist einer der Gründe, warum die Vodafone Aktie so günstig ist. Allerdings spielt noch ein weiterer Faktor eine zentrale Rolle: Die sogenannte Stückelung.

Darum ist die Vodafone Aktie so günstig

Jedes Unternehmen entscheidet selbst, wie viele Aktien es herausgeben möchte. So befinden sich von einigen Unternehmen mehrere Milliarden Aktien in Umlauf, während es von anderen nur wenige Tausende gibt. Durch Splits oder Reverse Splits kann die Anzahl an Aktien nach der Ausgabe noch vermehrt oder reduziert werden, ohne dass sich etwas am Grundkapital der Aktiengesellschaft verändert.

Grundsätzlich gilt: Je weniger ausstehende Aktien es gibt, desto größer ist der Anteil pro Aktie am Unternehmen – und desto höher der jeweilige Aktienkurs. Vodafone zum Beispiel hat rund 27 Milliarden Aktien im Umlauf. Der Kurs liegt bei 0,91 Euro (Stand: 26. Mai 2023). Würde man nun die Menge der Aktien durch einen Reverse Split halbieren, wäre jedes Papier doppelt so viel wert, also 1,82 Euro.

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Vodafone strenggenommen ein Pennystock

Warum die Vodafone Aktie so günstig ist, lässt sich sowohl mit dem Kursverfall der letzten Jahre als auch der Stückelung der Anteile erklären. Per Definition zählt das Unternehmen mittlerweile zu den sogenannten Pennystocks. In der Eurozone sind dies Aktien, die mit einem Kurs von weniger als 1 Euro notiert werden.

Da es sich bei Vodafone um einen weltweit bekannten Konzern mit Umsatz in Milliardenhöhe handelt, ist die Aktie jedoch kein typischer Pennystock. In der Regel weisen Pennystocks eine sehr geringe Marktkapitalisierung auf, wobei sie starken Kursschwankungen unterliegen. Zudem sind sie meist nicht an großen Börsenplätzen handelbar und werden demzufolge wenig reguliert.

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