Warren Buffett: Diese Gewohnheiten haben ihn reich gemacht

Warren Buffett: Diese Gewohnheiten haben ihn reich gemacht
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Der Starinvestor Warren Buffett hat eine Reihe von Gewohnheiten, die zu seinem finanziellen Erfolg beigetragen haben. Das kannst du von ihm lernen.

Warren Buffett ist einer der größten Investoren unserer Zeit. Im Forbes-Ranking der reichsten Menschen der Welt belegt er mit einem Vermögen von 113 Milliarden US-Dollar den fünften Platz. Reich geworden ist er durch kluge Investments und einer Reihe von Gewohnheiten, die du dir vom Börsenmeister abschauen kannst. Hier kommen seine wichtigsten Lektionen:

In sich selbst investieren

Die wichtigste Investition, die man machen kann, ist nicht in eine Aktie oder ein anderes Wertpapier, sondern in sich selbst. Davon ist Buffett überzeugt, der in einem Essay zum 100-jährigen Jubiläum von Forbes darauf hinwies, wie wichtig es ist, die eigenen Schwächen anzugehen, um sein Potenzial voll nutzen zu können.

Buffett selbst hatte lange Zeit Angst davor, in der Öffentlichkeit zu sprechen. Als er erkannte, dass diese Schwäche ihn in seiner Karriere zurückhalten würde, schrieb er sich für einen Sprachkurs von Dale Carnegie ein. Er lernte, dass gute Kommunikationsfähigkeit das Selbstvertrauen stärkt und dadurch den eigenen Wert steigern kann. Die Investition in sich selbst ist laut Buffett eine wertvolle langfristige Investition ist, die einem niemand mehr nehmen kann.

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Lebenslang lernen

Man lernt nie aus – das weiß auch Warren Buffett. Seine einfache Lektion diesbezüglich lautet: “Je mehr man lernt, desto mehr wird man verdienen”. Deshalb verbringt Buffett viel Zeit damit, verschiedene Bücher zu lesen. “Wissen baut sich auf, wie der Zinseszins”, antwortete Buffett während einer Vorlesung an der Columbia University auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis. Deswegen sei er stets auf der Suche nach neuen Lernfeldern, die der Schlüssel zu neuem Wissen sein können.

Nicht immer der Masse folgen

Eines der berühmtesten Zitate von Warren Buffet lautet: “Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind.” Damit bringt er die Idee des antizyklischen Investierens auf den Punkt. Selbst kaufte Warren Buffett oft dann am Markt nach, wenn die Euphorie der Anleger gering und die Kaufgelegenheiten günstig waren. Buffett setzt außerdem auf Aktien, die er für unterbewertet hält, ganz nach der Lehre seines Mentors Benjamin Graham.

Bescheidenheit praktizieren

Warren Buffett ist zwar Multimilliardär, doch hat er als solcher einen überaus bescheidenen Lebensstil. Er besitzt weder zahlreiche Immobilien noch Sportwagen und auch über regelmäßige Luxusurlaube des Investors ist nichts bekannt. Stattdessen lebt er noch immer in seiner Heimatstadt Omaha in dem selben Haus, das er 1958 für 31.500 US-Dollar gekauft hat.

Auch im Job gibt sich Buffett bescheiden: Als Geschäftsführer von Berkshire Hathaway zahlt er sich ein vergleichsweise geringes Jahresgehalt von 100.000 US-Dollar. Seine Bescheidenheit ist sicherlich einer der Gründe, warum Buffett heute zu den reichsten Menschen der Welt gehört. Anstatt sein Geld für Luxus auszugeben, setzte er dieses ein, um sein Vermögen zu steigern.

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