Warren Buffett: Die 5 Lieblingsaktien der Börsenlegende

Warren Buffett: Die 5 Lieblingsaktien der Börsenlegende
© ASU Thunderbird (YouTube)

Warren Buffett ist der wohl erfolgreichste Investor aller Zeiten. Die folgenden fünf Aktien haben dem Milliardär stark beim Vermögensaufbau geholfen.

Seine erste Aktie kaufte Warren Buffett als er 11 Jahre alt war. Heute gehört der Investor aus Omaha mit einem Vermögen von mehr als 110 Milliarden Dollar zu den reichsten Menschen der Welt. Die Zauberformel des Börsenerfolgs lernte er beim legendären Benjamin Graham. An den Grundlagen seiner Anlagestrategie hat sich seitdem nicht viel verändert. Denn Buffett setzt schon seit Jahrzehnten auf Value-Aktien mit langfristigen Renditechancen.

Obwohl Buffett mit seiner Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway in zahlreiche Unternehmen investiert, machen fünf Aktien alleine fast 76 Prozent seines Portfolios aus. Diese “Lieblingsaktien” der Börsenlegende möchten wir dir im Folgenden einmal vorstellen:

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1. Apple (38,90 Prozent)

Die mit Abstand größte Position in Warren Buffetts Depot stellt Apple dar. Seit der Star-Investor im Jahr 2016 die ersten Apple-Aktien kaufte, liebt er den kalifornischen Technologiekonzern über alles. Verwundern sollte das nicht, denn das Unternehmen verfügt über eine etablierte Marke, hohe Gewinnmargen und stetiges Wachstum. Mit Tim Cook steht außerdem ein CEO an der Spitze des Konzerns, der Warren Buffett stark beeindruckt.

Sein Klapphandy hat Warren Buffett schon vor Jahren durch ein iPhone ersetzt. Das einzige, was der 92-Jährige bei seiner Beteiligung an Apple bereut? Nicht schon viel früher Aktien gekauft zu haben.

2. Bank of America (11,19 Prozent)

An zweiter Stelle steht für Buffett die Bank of America. Die ersten Wertpapiere der Bank kaufte das “Orakel von Omaha” im Jahr 2007, inmitten der Finanzkrise. Dreieinhalb Jahre später verkaufte Buffett alle seine Anteilsscheine wieder. Als 2011 die Eurokrise tobte, stieg der Star-Investor erneut in das Unternehmen ein.

Die Aktien der Bank waren zu dieser Zeit so günstig, wie schon lange nicht mehr. In einem Deal mit dem CEO Brian Moynihan beschloss Buffett, Anteilsscheine der Bank im Wert von 5 Milliarden Dollar zu einem Preis von 7,14 Dollar pro Aktie zu kaufen. Heute sind die dieselben Aktien fast 34,00 Dollar wert. Auch die Dividende hat sich seit dem Coup von Buffett vervielfacht.

3. Chevron (9,78 Prozent)

Einen großen Platz nimmt auch der amerikanische Ölkonzern Chevron in Buffetts Portfolio ein. Chevron scheint alles zu bieten, was Warren Buffet an einem Unternehmen schätzt: Eine hohe Gewinnmarge, ein stetig wachsender Vertrieb, eine geringe Schuldenquote und eine kompetente Führungsriege. Obwohl Buffett von Chevron begeistert ist, glaubt er dennoch, dass der Rohstoff Öl bald durch umweltfreundlichere Energielieferanten ersetzt werden könnte.

4. Coca-Cola (8,51 Prozent)

Warren Buffett erzählte einmal, dass er jeden Tag mindestens fünf Dosen Cola trinkt. Diese Konsumgewohnheit spiegelt sich auch in seinem Anlageverhalten wieder. Mit einer Gewichtung von 8,51 Prozent stellt der Getränkehersteller Coca-Cola nämlich die viertgrößte Position in Buffetts Portfolio dar. Der 92-Jährige weiß das Unternehmen vor allem wegen seines enormen Dividendenwachstums zu schätzen. Alleine in den letzten zehn Jahren ist die Dividende von Coca-Cola um jährlich 5,05 Prozent gestiegen.

5. American Express (7,49 Prozent)

American Express gehört zu den am längsten gehaltenen Aktien von Berkshire Hathaway und macht zum aktuellen Zeitpunkt rund 7,49 Prozent des gesamten Portfolios aus. Im Wesentlichen konzentriert sich American Express auf die Bereitstellung von Kreditkarten. Einnahmen werden hauptsächlich durch Kreditkartengebühren erzielt.

Warum Warren Buffett schon seit Jahrzehnten auf American Express vertraut? Weil das Unternehmen unersetzbar ist. “Man kann kein weiteres American Express gründen.” sagte Buffett im Dezember 2022 gegenüber Bloomberg. “Ich könnte ein weiteres Schuhgeschäft gründen, eine weitere Wirtschaftszeitung gründen. Ich könnte mit Milliarden von Dollar alles Mögliche tun. Aber ich kann den Menschen nicht dasselbe in den Geist pflanzen, was sie über American Express denken.”

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