Unseriöse Broker: Von diesen Anbietern solltest du dich fernhalten

Unseriöse Broker: Von diesen Anbietern solltest du dich fernhalten
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Unseriöse Broker gibt es wie Sand am Meer. Zum Glück hat die Stiftung Warentest eine Warnliste erstellt, die dir verrät, welche Anbieter du umgehen solltest.

In den letzten Jahren sind immer mehr Neobroker aus dem Boden gesprossen. Für Anleger, die beim investieren so wenig Geld wie möglich ausgeben möchten, hat das fast nur Vorteile. Doch Vorsicht: Nicht jede Handelsplattform, die mit geringen Gebühren und rentablen Anlageprodukten wirbt, ist seriös. Die Stiftung Warentest hat gleich 25 Broker ausgemacht, von denen man besser die Finger lassen sollte.

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Unseriöse Broker: Die Warnliste der Stiftung Warentest

Für Anleger, die sich nicht sicher sind, welche Finanzdienstleister wirklich seriös sind, hat die Stiftung Warentest eine Warnliste erstellt. Bei den aufgelisteten Brokern liegt die Gefahr oft darin, dass diese ihren Kunden die Auszahlung verwehren. Auch werden seltsame Angebote beworben, bei denen sich Anleger etwa für Rabatte zu einer Mindesthalte­frist verpflichten. Die gesamte Liste unseriöser Broker sieht wie folgt aus:

NummerBroker
1.Arbismart OÜ, Tallinn
2.Arbitrage A.I. Technologies PLC, London
3.Bitcoin Code
4.Bitcoin Profit
5.Cake Pte. Ltd. (cakedefi.com), Singapur
6.Coinbase
7.Dip Exelio LLC (unionmarkets.com), St. Vincent und die Grenadinen
8.Fgi-finance.com
9.FGI Finance UK LLP, London
10.Finance Reserves UK Ltd, London, und Finance Reserves Europe Ltd., Zypern
11.Freserves.com
12.G999
13.Globchains (Globchains.com), Wien, Österreich
14.GSB Global Standard Banking Corporation AG, Hamburg
15.MaxxMedia LLC, St. Vincent und die Grenadinen
16.Mainserver Ltd., Marshallinseln
17.Mercuryo.io und mercuryo.co.com
18.Prismcapital.pro
19.Profit Builder
20.Smartbitrage.com
21.Wardenvc.com
22.Revolutexpert.ltd
23.Sanguine Solutions LLC/Ltd., St. Vincent und die Grenadinen
24.Stoxdc.com
25.Wrdnvip.com
*Stand: 8. November 2022

So erkennst du unseriöse Handelsplattformen

Die Stiftung Warentest erklärt auf ihrer Internetseite, dass die Warnliste “aufgrund der großen Zahl der Anbieter” sowie “ständig wechselnder Produkte” nie vollständig ist. “Sie entbindet Anle­gerinnen und Anleger also nicht von der Pflicht, sich selbst zu informieren.” heißt es weiter. Doch wie erkennt man unseriöse Broker?

Eine Möglichkeit, Betrüger zu erkennen, ist der Blick ins Impressum. Sind auf der Webseite des Brokers keine Kontaktdaten angegeben, solltest du dich von dessen Angeboten fernhalten. In Deutschland ist es Pflicht, die Adresse, den Namen des Vertretungsberechtigten, eine E-Mail-Adresse und einen Verweis auf das Handelsregister mit entsprechender Nummer anzugeben.

Weiter lässt sich die Seriosität eines Brokers testen, indem man dessen Zulassung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft. Ist der Anbieter nicht in der Unternehmensdatenbank der BaFin aufgeführt, solltest du ihn meiden.

Zu guter Letzt kannst du unseriöse Angebote auch durch Erfahrungsberichte ausfindig machen. Wenn du den Namen des Brokers gemeinsam mit dem Wort “Erfahrungsbericht” in eine Internetsuchleiste eintippst, stößt du schnell auf nützliche Informationen. Bist du nach dem Surfen immer noch unschlüssig, ist es besser, kein Risiko einzugehen und nach einem anderen Finanzdienstleister Ausschau zu halten. Wir raten sowieso dazu, nur etablierte Broker mit Niederlassungen in Deutschland zu nutzen, wie z.B. Trade Republic*.

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