TV-Investor Kevin O’Leary: Diesen Fehler sollten junge Händler unbedingt vermeiden

TV-Investor Kevin O'Leary: Diesen Fehler sollten junge Händler unbedingt vermeiden
© Inc. (YouTube)

“Shark Tank”-Investor Kevin O’Leary warnt junge Händler davor, in seine Fußstapfen zu treten – zumindest, wenn es um den Handel mit Fremdkapital geht.

In seiner jahrzehntelangen Karriere als Investor konnte Kevin O’Leary, der auch in der Jury der US-amerikanischen TV-Show “Shark Tank” sitzt, einiges lernen. Wie er zum Beispiel vergangenen Sommer gegenüber dem Wirtschaftsportal CNBC verriet, machte er in jungen Jahren einen großen Investitionsfehler, der ihm nie wieder passieren würde. Nun warnt er junge Händler davor, dasselbe zu tun.

Finger weg vom Margenhandel

“Als ich ein junger Buckaroo-Händler war, habe ich Margins verwendet und wurde vernichtet. Und ich habe es nie wieder getan, sagte O’Leary im Interview. “Ich glaube, dass jeder Generation eine Lektion mit Margin erteilt wird – einschließlich mir”, erklärte der Risikokapitalgeber und Vorsitzende von O’Shares ETFs. Er fügte hinzu, dass der Margenhandel ein “sehr, sehr, sehr kompliziertes Konzept für Investoren” wäre.

Margenhandel ist eine Form des Handels, bei der ein Händler Geld von einem Broker leiht, um größere Handelspositionen zu eröffnen. Der Händler zahlt nur einen Bruchteil des Gesamtwerts seiner Position als Einlage (Margin) und der Broker leiht ihm den Rest. Durch diese Hebelwirkung ist der Händler in der Lage, Gewinne zu erzielen, die er nur mit eigenem Kapital nicht erzielen könnte. Allerdings birgt der Margenhandel auch ein höheres Risiko, da Verluste ebenfalls vervielfacht werden.

“Sie verstehen es nicht, bis sie bei Margin Calls auf Null ausgelöscht werden, und das passiert in jedem Sektor, insbesondere in Krypto”, sagte O’Leary. Im sogenannten Margin Call wird der Händler, wenn seine Position zu viel an Wert verloren hat, vom Broker dazu aufgefordert, finanzielle Mittel nachzuschießen oder Positionen zu schließen.

O’Leary verlautete gegenüber CNBC, dass er, kurz bevor er zum Interview kam, mit seinem Sohn über das Thema gesprochen habe, der 25 Jahre alt sei und auch schon seine Lektion gelernt habe. “Aber ich habe ihm auch Diversifikation beigebracht. Er weiß also, dass man nicht alle Eier in einen Korb oder in eine Aktie oder Anlegeklasse legt. Du gewinnst manchmal, du verlierst manchmal. Das ist die Art, wie Investieren funktioniert. Es geht nie geradeaus.”

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