Steuern, Börse, Homeoffice: Diese 7 Dinge ändern sich 2023 für dein Geld

Steuern, Börse, Homeoffice: Diese 7 Dinge ändern sich 2023 für dein Geld
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Aus finanzieller Sicht ändern sich im Jahr 2023 einige Dinge grundlegend. 7 Reformen beeinflussen unser Geld dabei besonders.

Das neue Jahr bringt einige Änderungen mit sich – auch im Bereich Finanzen. Im Fokus der Neuerungen steht die finanzielle Entlastung der Bürger durch den Staat. Sowohl beim Homeoffice, wie auch beim Grundfreibetrag und den Steuern auf Kapitalerträge dürfen sich die Deutschen auf Verbesserungen freuen. Die 7 wichtigsten Änderungen im Jahr 2023 haben wir für dich aufgelistet:

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1. Bürgergeld ersetzt Hartz IV

Seit dem 1. Januar erhalten alle Menschen, die zuvor Hartz IV bekommen haben, das Bürgergeld. Die staatliche Hilfe soll damit laut Bundesregierung bürgernäher, unbürokratischer und zielgerichteter werden. Für Empfänger von Sozialleistungen bedeutet die Änderung vor allem eines: Mehr Geld. Wenn ein alleinstehender Arbeitsloser bislang 449 Euro im Monat bekam, kann er sich seit 2023 über 502 Euro freuen. Genauso profitieren Partner und Kinder von der Reform.

2. Höherer Grundfreibetrag

Der steuerliche Grundfreibetrag legt fest, bis zu welchem Jahreseinkommen keine Steuern gezahlt werden müssen. Im Jahr 2023 ist er von 10.347 auf 10.908 Euro gestiegen. Für Paare gilt der doppelte Betrag.

3. Kindergeld erhöht

Das Kindergeld wurde mit dem Jahresbeginn auf 250 Euro erhöht und vereinheitlicht. Zuvor erhielten Eltern 219 Euro für das erste und zweite Kind und 225 Euro für das dritte. Wer also bspw. drei kindergeldberechtigte Nachkommen hat, bekommt seit dem neuen Jahr monatlich 750 Euro – zuvor waren es rund 13 Prozent weniger. Gleichzeitig stieg der Kinderfreibetrag von 8.548 auf 8.688 Euro jährlich an.

4. Sparer-Pauschbetrag gestiegen

Wer den jährlichen Sparer-Pauschbetrag nicht überschreitet, muss auf seine Erträge aus Kapitalanlagen keine Steuern zahlen. Das gilt für Kursgewinne, genauso wie für Dividenden und Zinsen. Dieser Freibetrag wurde mit dem Beginn des neuen Jahres angehoben.

Alleinstehende Anleger müssen den Staat jetzt nicht mehr ab 801 Euro, sondern erst ab 1.000 Euro an ihrem Erfolg beteiligen. Für Lebenspartner stieg der Sparer-Pauschbetrag von 1.602 Euro auf 2.000 Euro an.

5. Gesetzliche Krankenversicherung teurer

Viele Krankenkassen haben die Beiträge im Jahr 2023 erhöht. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag für gesetzlich Versicherte liegt deshalb jetzt bei 1,6 Prozent und ist damit um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Einzelne Versicherer wie die Techniker Krankenkasse und die Barmer haben diesen nicht verändert. Was sich allerdings bei jedem verändert hat ist die Beitragsbemessungsgrenze, welche seit neuestem 59.850 Euro beträgt.

6. Neue Homeoffice-Regel

Wer des Öfteren im Homeoffice arbeitet, kann sich über mehr Geld freuen. Die Homeoffice-Pauschale, welche bislang 5 Euro am Tag betrug, wurde vom Gesetzgeber auf 6 Euro angehoben. Außerdem kann die Pauschale ab sofort 210 Tage im Jahr in Anspruch genommen werden – zuvor galt dies nur für 120 Tage. Arbeitnehmer sparen dank der neuen Regelung bis zu 1.260 Euro im Jahr.

7. Bessere Rente

Am 1. Juli 2023 kommt es zur Rentenanpassung. Laut einer Modellrechnung der Bundesregierung steigen die Renten dann in Westdeutschland um 3,5 Prozent und in Ostdeutschland um rund 4,2 Prozent an. Über die exakte Höhe des Anstiegs könne es aber erst im Frühjahr Klarheit geben, so die Regierung. Zuvor müsse man die Daten zur Lohnentwicklung abwarten.

Die diesjährige Rentenerhöhung liegt deutlich unter der, welche im Vorjahr beschlossen wurde. Damals stieg die Pension im Westen um 5,35 Prozent und im Osten um 6,12 Prozent. Bis 2036 sollen die Renten laut der Bundesregierung um durchschnittlich 2,6 Prozent im Jahr ansteigen.

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