Standard Chartered Bank: Bitcoin bis Ende 2024 bei 120.000 US-Dollar

Standard Chartered Bank: Bitcoin bis Ende 2024 bei 120.000 US-Dollar
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Die Standard Chartered Bank hat ihre frühere Prognose revidiert und erwartet nun, dass der Bitcoin bis Ende 2024 auf 120.000 US-Dollar steigt.

Momentan wird der Bitcoin mit rund 31.000 US-Dollar gehandelt. Seit Jahresbeginn hat die Kryptowährung somit um fast 80 Prozent zugelegt und die Prognosen werden immer optimistischer. Die Standard Chartered Bank aus Großbritannien zum Beispiel hat ihre bisherige Schätzung von April 2023 nach oben korrigiert, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Der Bitcoin-Kurs könnte demnach bis Ende des Jahres auf 50.000 und zum Ende 2024 auf 120.000 US-Dollar steigen. Noch im April prognostizierte die britische multinationale Bank einen Kurs von 100.000 US-Dollar. Diese Schätzung sei allerdings zu konservativ und man sehe eine Verbesserung der Prognose für Ende 2024, heißt es in dem neuen Bericht.

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Woher kommt der Optimismus?

Die Standard Chartered Bank sieht Miner in der Schlüsselrolle bei der Bestimmung des Nettoangebots an Bitcoin: “Eine höhere Rentabilität für Miner, Bitcoin zu schürfen, bedeutet, dass sie ihre Verkäufe reduzieren können, während sie den Mittelzufluss beibehalten, was das Nettoangebot an Bitcoin reduziert und den Preis in die Höhe treibt”, so Top-Devisenanalyst Geoff Kendrick.

Auch das bevorstehende Bitcoin-Halving sei ausschlaggebend für den Kursanstieg. Beim Bitcoin-Halving (dt. Halbierung) wird die Belohnung für die geschürften Blocks halbiert. Dies bedeutet, dass Miner 50 Prozent weniger Bitcoins für die Verifizierung der Transaktionen erhalten. Die Verfügbarkeit neuer Coins wird also limitiert. Das nächste Halving findet voraussichtlich im April 2024 statt.

Generell sind Prognosen über die Kursentwicklung von Kryptowährungen aber mit Vorsicht zu genießen. Bitcoin und andere Cyberdevisen gelten als sehr volatil und eignen sich dementsprechend nur für Anleger mit hoher Risikobereitschaft.

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