Sparen: 8 Geldfresser, die dein Leben teuer machen

Sparen: 8 Geldfresser, die dein Leben teuer machen
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Wer sparen möchte, sollte zuerst einige Geldfresser aus seinem Leben verbannen. Die acht schlimmsten Kostenfallen haben wir für dich aufgezählt.

Der Monat ist noch lange nicht vorbei und dir geht schon das Geld aus? Dann ist es an der Zeit, Geldfresser zu eliminieren. In Form von kleinen Beträgen ziehen sie dir regelmäßig den Groschen aus der Tasche, ohne dass du davon Wind bekommst. Acht der größten Kostenfallen des Alltags möchten wir dir im Folgenden vorstellen.

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1. Markenprodukte kaufen

Immer wieder ergeben Tests, dass zwischen No-Name-Waren und Markenprodukten aus dem Supermarkt kaum oder gar kein geschmacklicher Unterschied besteht. Der Grund dafür ist einfach: Viele Billigprodukte werden von denselben Herstellern der Markenprodukte produziert. Die Zutaten, welche bei der Produktion verwendet werden, unterscheiden sich nicht.

Der höhere Preis bei der Markenware kommt häufig nur durch die erhöhten Marketingkosten zustande, die der Hersteller an den Kunden weitergibt. Du möchtest Geld sparen? Dann verzichte auf überteuerte Markenprodukte, wenn du das nächste Mal einkaufen gehst.

2. Rauchen

Wer öfter mal eine Zigarette raucht, schadet damit nicht nur seiner Gesundheit, sondern auch seinem Geldbeutel. Eine Packung Zigaretten kostet im Schnitt 7,60 Euro. Ein Raucher, der jeden Tag eine halbe Schachtel konsumiert, gibt im Jahr 1.387 Euro fürs Qualmen aus. Kaum ein anderes Hobby ist so teuer.

3. Impulskäufe tätigen

Hunger und Langeweile führen dazu, dass wir im Supermarkt oder in der Drogerie zu Produkten greifen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. So etwas nennt man einen Impulskauf. Wer Geld sparen möchten, sollte spontane Kaufentscheidungen dringend vermeiden. Das klappt zum Beispiel, indem man vor dem Gang zum Supermarkt eine Einkaufsliste schreibt.

Übriges: Viele Supermärkte arbeiten mit Tricks, um dich unterbewusst zu Impulskäufen zu verleiten. So steht etwa öfter mal ein Süßigkeitenregal an der Kasse oder eine lieblich duftende Bäckerei im Eingangsbereich. Welche weiteren Tricks Verkäufer nutzen, um dich beim Einkauf zu manipulieren, kannst du hier nachlesen.

4. Essen gehen

Auch wer regelmäßig essen geht, sammelt unbemerkt große Kosten an. Denn Restaurantbesuche gehen ganz schön ins Geld. Das warme Essen in der Mittagspause ist ebenfalls nicht immer billig. Laut einer Studie von Weltsparen kommen hier bei durchschnittlich 249 Arbeitstagen 3.927 Euro im Jahr zusammen. Um Geld zu sparen lohnt es sich, häufiger selbst zu kochen und für die Mittagspause etwas von Zuhause mitzunehmen.

5. Überflüssige Abos

Viele Menschen haben Abonnements bei Streaminganbietern, Fitnessstudios und Zeitschriften. Doch “Kleinvieh macht auch Mist”, heißt es im Volksmund. Deswegen solltest du Abonnements von Unternehmen kündigen, deren Service du schon lange nicht mehr in Anspruch genommen hast. Auch solltest du einen Blick auf deine Überweisungen werfen, um zu sehen, ob du vielleicht noch ein Abo besitzt, dass du mit der Zeit vergessen hast.

6. Keine Steuererklärung machen

Keiner kümmert sich gerne um seine Steuererklärung. Doch der Aufwand lohnt sich, selbst wenn man nicht dazu verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben. Laut einer Erhebung des Statistischem Bundesamts aus dem Jahr 2016 konnten sich knapp 88 Prozent der Arbeitnehmer, die ihre Steuererklärung abgegeben haben, über eine Steuerrückerstattung freuen. Diese lag im Schnitt bei 1.027 Euro. Etwa 58 Prozent aller Arbeitnehmer erhielten Rückerstattungen zwischen 100 und 1.000 Euro.

Die meisten Menschen können ihre Steuererklärung einfach selber machen. Verschiedene Steuersoftwares und Apps helfen dabei, den Prozess zu beschleunigen. Bei komplexeren Fällen sollte man einen Steuerberater aufsuchen.

7. Blindes Online-Shopping

Beim Online-Shopping reichen wenige Klicks, um eine Bestellung zu tätigen. Doch bevor du dich für den Kauf eines Produkts entscheidest, solltest du dir einige Minuten Zeit nehmen, um Preise zu vergleichen. Denn möglicherweise findest du ein besseres Angebot bei einem anderen Händler. Keine Sorge: Du musst nicht das Internet nach Schnäppchenpreise durchforsten. Diese Aufgabe können Preisvergleichsseiten wie idealo.de und billiger.de für dich übernehmen.

8. Bargeld lagern

Die Inflation sorgt dafür, dass dein Bargeld kontinuierlich an Wert verliert. Geld unter dem Kopfkissen oder auf einem Girokonto aufzubewahren ist deshalb ein großes Fehler. Auch Tages- und Festgeldkonten lohnen sich wegen der niedrigen Zinsen derzeit nicht. Wer gegen die Entwertung seines Vermögens ankämpfen möchte, muss schon ein wenig aktiver werden.

Sachwerte wie Aktien, Gold und Immobilien gelten als starker Inflationsschutz. Die Stiftung Warentest empfiehlt den Abschluss eines ETF-Sparplans. “Er ermöglicht bereits mit geringen Summen den Einstieg in die interna­tionalen Aktienmärkte”, erklärt die Verbraucherorganisation auf ihrer Webseite. “Wer mehrere Jahr­zehnte dabeibleibt, hat gute Aussichten auf hohen Kapital­zuwachs” heißt es weiter.

Einen ETF-Sparplan kannst du beim Online-Broker Trade Republic* kostenlos abschließen. Auch die Eröffnung eines Depots ist dort kostenfrei. Neben ETFs können Anleger bei Trade Republic auch Aktien, Derivate und Kryptowährungen kaufen.

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