Robert Kiyosaki: Finanzguru gibt exorbitante Kursziele zu Bitcoin, Gold und Silber ab

Robert Kiyosaki: Finanzguru gibt exorbitante Kursziele zu Bitcoin, Gold und Silber ab
© The Rich Dad Channel (YouTube)

Wenn die Weltwirtschaft auf die Knie fällt, könnten Bitcoin, Gold und Silber neue Rekordwerte erreichen. Das zumindest sagt der prominente Finanzguru Robert Kiyosaki.

Robert Kiyosaki ist ein US-amerikanischer Finanzguru und Autor, der durch seinen Bestseller “Rich Dad Poor Dad” weltweite Bekanntheit erlangte. Schon seit vielen Monaten warnt der 76-Jährige vor einem baldigen Crash an den Aktien- und Anleihemärkten. Zur Absicherung des Portfolios empfiehlt der Finanzguru Bitcoin, Gold und Silber. Dabei scheut sich Kiyosaki nicht davor, steile Kursprognosen abzugeben.

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Robert Kiyosaki stellt Bitcoin-Sprung auf eine Million Dollar in Aussicht

Am Montag schrieb der Buchautor auf X (ehemals Twitter), dass Gold und Silber in die Höhe schießen werden, wenn es zu einem Crash an den Aktien- und Anleihemärkten kommt. Die Kryptowährung Bitcoin solle derweil auf 100.000 Dollar ansteigen. Im Falle eines Zusammenbruchs der Weltwirtschaft sollen sogar noch größere Kurssprünge möglich sein. Ein solches Szenario würde den Bitcoin laut Kiyosaki auf eine Million Dollar katapultieren, Gold auf 75.000 Dollar und Silber auf 60.000 Dollar.

Weiter schreibt er: “Diejenigen, die Fake-Dollar gespart haben, sind erledigt. Die Verschuldung (der USA) ist zu hoch.” Tatsächlich musste das Weiße Haus erst vor kurzem die Schuldenobergrenze anheben. Die Ratingagentur Fitch stufte zuletzt außerdem die Kreditwürdigkeit der USA von der Bestnote “AAA” auf “AA+” herab. Die Agentur erklärte dazu, dass sich die “Standards der Regierungsführung” in den letzten 20 Jahren stetig verschlechtert hätten – auch in Bezug auf Steuer- und Schuldenfragen.

Die Prognosen von Kiyosaki klingen weit hergeholt. Selbst besonders optimistische Bitcoin-Investoren stellen in der Regel keine derart hohen Kursziele in Aussicht. Auch Silber- und Gold-Experten sind üblicherweise konservativer mit ihren Voraussagen. Zudem hat der Finanzguru im Verlauf der letzten Jahre immer wieder Marktprognosen abgegeben, die sich nicht bewahrheitet haben. Anleger sollten die Aussagen Kiyosakis deshalb mit Vorsicht genießen.

Trotzdem kann es sich lohnen, dem eigenen Portfolio zur Risikostreuung etwas Gold oder Silber beizumischen. Edelmetalle gelten wegen ihrer jahrhundertelangen Krisenbeständigkeit als sichere Häfen für Anleger. In schwierigen Börsenphasen erleben Gold und Silber zudem häufig einen Preisanstieg. Aufgrund starker Schwankungen sollte der Anteil von Edelmetallen im Portfolio jedoch nur zwischen fünf bis zehn Prozent liegen. Mehr zum Thema findest du hier.

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