Red Bull Aktie kaufen – ist das möglich?

Red Bull Aktie kaufen - ist das möglich?
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Nach einer Red Bull Aktie suchen Anleger derzeit vergeblich. Ist das Unternehmen also nicht an der Börse gelistet und wer hält die meisten Anteile?

Red Bull ist einer der bekanntesten Hersteller von Energy-Drinks weltweit. Diese Tatsache ist unter anderem dem kreativen Marketing des Konzerns zu verdanken, der immer wieder mit Extremsportlern zusammenarbeitet. Der enorme Erfolg des Getränkeherstellers weckt natürlich auch das Interesse von Anlegern, die sich fragen, ob es eine Red Bull Aktie gibt.

Red Bull Konzern auf Wachstumskurs

Der Energydrink-Hersteller hat 2023 bei Umsatz und Absatz neue Bestmarken in der Firmengeschichte erzielt. Der Konzernumsatz wuchs um neun Prozent auf mehr als zehn Milliarden Euro. Weltweit wurden 2023 mehr als zwölf Milliarden Dosen Red Bull verkauft – ein Plus von fast fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Betriebsgewinn gibt Red Bull nicht bekannt.

Im Mittelpunkt der Expansion stehen “die Kernmärkte Westeuropa und USA und die Zukunftsmärkte in den Entwicklungsländern” und eine weitere Stärkung der Original-250ml-Verpackungseinheit. “Die Wachstums- und Investitionspläne werden – wie bei Red Bull üblich – aus dem operativen Cash Flow finanziert”, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Gibt es eine Red Bull Aktie?

Die positive Geschäftsentwicklung würde eine Red Bull Aktie für Anleger sehr attraktiv machen. Leider ist es nicht möglich, sich mit Aktien am Konzern zu beteiligen. Red Bull wird nicht am freien Markt gehandelt, stattdessen befindet sich der Getränkehersteller zu je 49 Prozent im Besitz der Distribution & Marketing GmbH und der TC Agrotrading Company. Über erstere hält Mark Mateschitz, der Sohn des Firmengründers, seine Anteile an Red Bull.

Die TC Agrotrading Company gehört wiederum der Familie Yoovidhya. Gemeinsam mit dem thailändischen Geschäftsmann Chaleo Yovidhya hatte Dieter Mateschitz Red Bull 1984 gegründet. Der Sohn des ausländischen Unternehmers, Chalem Yoovidhya, hält die restlichen 2 Prozent am Getränkehersteller. Eine Red Bull Aktie existiert demzufolge nicht. Ein Börsengang scheint auf absehbare Zeit nicht geplant zu sein.

Alternativen zur Red Bull Aktie

Red Bull ist der unangefochtene Marktführer bei Energydrinks weltweit. Trotzdem können Anleger keine Red Bull Aktie kaufen. Das Unternehmen befindet sich leider in privater Hand. Dafür gibt es viele andere Möglichkeiten, von der Popularität von Energydrinks zu profitieren. Diese Aktien solltest du im Auge behalten:

Monster Beverage

Fast ebenso bekannt und verbreitet wie Red Bull ist der Konkurrent Monster Beverage. Der US-Konzern ging aus dem Getränkehersteller Hansen Natural hervor, der bereits 1930 gegründet wurde. Im Jahr 2002 kam der erste Monster Energy Drink auf den Markt. Seitdem ist Monster Beverage ein echter Wachstumswert. Von 2000 bis 2024 konnte die Aktie um mehr als 2.800 Prozent zulegen. Das Unternehmen ist außerdem im NASDAQ gelistet.

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Celsius Holdings

Nicht nur Red Bull und Monster bedienen die Nachfrage nach Energydrinks. Ein weiterer interessanter Spieler in diesem Sektor ist die Celsius Holding aus Florida, USA. Das Unternehmen setzt auf energiespendende und vergleichsweise gesunde Getränke für Sportler. Auch Celsius ist im NASDAQ gelistet und kann eine beeindruckende Kursentwicklung vorweisen. In den letzten fünf Jahren ist der Aktienkurs um rund 4.400 Prozent gestiegen.

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PepsiCo

Der Markt für Energydrinks wächst stetig. Davon wollen auch Softdrink-Giganten wie PepsioCo profitieren. Der US-Konzern erwarb deshalb 2020 den Energydrink-Hersteller Rockstar, eine Marke, die seit der Jahrtausendwende mit guter Performance punkten kann. Die breite Vielfalt an Geschmäckern und der niedrige Preis machten Rockstar zu einer der führenden Energydrink-Marken.

Wenn du in Pepsi investieren möchtest, sei dir allerdings bewusst, dass Rockstar beziehungsweise die Energy-Sparte nur einen Bruchteil am Umsatz ausmacht. Tatsächlich ist Pepsi nicht nur in der Getränkebranche unterwegs, sondern erzielt einen großen Teil seiner Einnahmen durch den Verkauf von Lebensmitteln. Insgesamt entfallen rund 55 Prozent auf Umsätze durch Lebensmittel und 45 Prozent auf Getränke.

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