Notfallgroschen: Wie viel Geld du immer auf dem Konto haben solltest

Notfallgroschen: Wie viel Geld du immer auf dem Konto haben solltest
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Insbesondere in Krisenzeiten ist ein Notfallgroschen keine schlechte Idee. Doch wie viel Geld sollte man zur Seite legen und wo bewahrt man es am besten auf?

Egal ob Miete, Strom oder Versicherungen – deine monatlichen Fixkosten hast du sicherlich im Griff. Nur was, wenn es zu einem ungeplanten Zwischenfall kommt? Stell dir vor, dein Handy geht kaputt oder dein Auto gibt plötzlich den Geist auf. Dann bist du mit einer hohen Summe konfrontiert, welche du im schlimmsten Fall auf einen Schlag bezahlen musst.

Schulden sollten in Krisenzeiten um jeden Preis verhindert werden. Dazu ist es wichtig, dass Verbraucher ihre Finanzen im Blick behalten und neben den Fixkosten auch unangenehme Überraschungen mit einkalkulieren. Für diese Fälle sollte ein Notgroschen zurückgelegt werden, der deinen Bargeldvorrat ergänzt.

Notfallgroschen: So viel Geld solltest du zur Seite legen

Womöglich ist die Bezeichnung “Notgroschen” etwas irreführend. Der Betrag, den du für Notfälle ansparen solltest, kann nicht unbedingt als gering bezeichnet werden. Die Verbraucherzentrale rät dazu, zwei bis drei Monatsgehälter zurückzulegen. Nehmen wir das Mediangehalt (netto) in Deutschland, müsste der durchschnittliche Bürger also mindestens 4.000 Euro sparen.

Dabei handelt es sich um eine stattliche Summe, die sogar noch weiter ansteigen kann. Denn je nach Lebenssituation unterscheidet sich die finanzielle Lage. Während vollzeitbeschäftigte Singles mit weniger auskommen, brauchen Familien tendenziell mehr Notfallreserven. Mit Hinblick auf mögliche Krisen wie eine Rezession ist es unserer Meinung nach sogar ratsam, vier bis fünf Monatsgehälter beiseite zu schaffen.

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Wo der Notgroschen sicher aufbewahrt werden kann

Sicherlich möchtest du deinen Notgroschen nahe bei dir haben. Trotzdem ist die eigene Wohnung nicht der ideale Aufbewahrungsplatz. Größere Geldsummen solltest du zum Schutz vor Einbrechern nur bei der Bank lagern. Das klassische Girokonto wäre eine Option, noch besser ist jedoch ein Tagesgeldkonto geeignet. Hohe Zinsen kannst du zwar nicht erwarten, dafür hast du jederzeit Zugriff auf deinen Notgroschen.

Von der Idee, deine Geldreserven in Form von Aktien anzulegen, solltest du schnell wieder absehen. Zwar kannst du dein Erspartes dadurch vermehren, doch sind auch hohe Verluste möglich. Treffen negative Kursschwankungen zur falschen Zeit dein Depot, steht dir möglicherweise nicht der Betrag zur Verfügung, den du benötigst. Da es sich um deine wichtigste finanzielle Rücklage handelt, solltest du unnötige Risiken vermeiden. Als langfristige Geldanlage sind Aktien hingegen hervorragend geeignet.

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