“Niemand wird mit Investitionen in Bitcoin jemals wieder reich werden”

"Niemand wird mit Investitionen in Bitcoin jemals wieder reich werden"
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Kryptowährungen wie der Bitcoin haben einige Anleger zu Millionären gemacht. Nun sei die Phase des unbegrenzten Wachstums aber vorbei, behauptet ein bekannter Krypto-Analyst.

Lange Zeit kannte der Kurs des Bitcoin nur einen weg: nach oben. Kleinanleger wurden innerhalb weniger Jahre zu Millionären und der Handel mit Kryptowährungen boomte. Im November 2021 wendete sich jedoch das Blatt. Der Bitcoin ging auf Talfahrt und ist von seinem einstigen Höchststand trotz vereinzelter Rallyes heute meilenweit entfernt. Während manche Investoren dies als günstige Einstiegschance sehen, glaubt der prominente Kryptoanalyst Alex Krüger kaum an ein Comeback.

“Niemand wird jemals wieder reich werden, wenn er in Bitcoin investiert”, schrieb der Analyst am 30. März auf Twitter. Dazu ergänzte er noch: Es ist nicht früh. Das Boot ist abgefahren. Die einzigen Leute, die mit Bitcoin reich werden, sind diejenigen, die Bitcoin-Dienstleistungen verkaufen.” Wenig überraschend sorgte sein Tweet für große Aufregung innerhalb der Krypto-Community.

Bitcoin dient laut Kryptoanalyst nur noch dem Vermögenserhalt

Auch wenn Krüger den Post eigentlich nur als soziales Experiment geplant hatte, um das Engagement zu beobachten, steht er zu seinen Worten. “Was ich geschrieben habe, gilt immer noch. Die Leute sollten Bitcoin nicht mehr kaufen, um reich zu werden.” Seiner Meinung nach ist Bitcoin kein Vermögenswert, der noch ein utopisches Wachstum verspricht, sondern eher als Wertaufbewahrungsmittel zu verstehen.

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“Bitcoin dient jetzt der Vermögenserhaltung, attraktiven risikobereinigten Renditen, dem Handel und der Absicherung gegen das Fiat-System, erklärte der Analyst. Dazu gab er einige Ratschläge, die Anleger beherzigen sollten. Laut Krüger sollten sich Anleger demnach eher auf Kryptowährungen konzentrieren, die eine höhere Volatilität als der Bitcoin haben:

“Die beste Möglichkeit, die Rendite zu steigern, ist nicht der Handel mit einem höheren Hebel, sondern der Handel mit Vermögenswerten mit höherer Volatilität. Weniger liquide Caps sind volatiler. Microcaps sind am volatilsten.” Unrecht hat er nicht: Natürlich können mit kleinen Kryptowährungen unfassbar hohe Renditen erzielt werden. Jedoch sollten Anleger nicht vergessen, dass damit auch ein höheres Risiko einhergeht.

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