Michael Steinhardt: Eine Börsenweisheit, die man sich unbedingt merken sollte

Michael Steinhardt: Eine Börsenweisheit, die man sich unbedingt merken sollte
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Michael Steinhardt ist eine echte Hedgefonds-Legende. Von seiner langjährigen Erfahrung am Aktienmarkt können auch private Anleger profitieren.

Der Name Michael Steinhardt mag in der Börsenwelt seltener auftauchen, als der eines Buffetts oder eines Lynch. Doch wer dem großen Hedgefonds-Manager keine Aufmerksamkeit schenkt, lässt sich eine Menge wertvolle Tipps entgehen. Steinhardt ist nämlich nicht irgendein Fondsmanager: Jahrzehntelang schaffte er es mit seinem Fonds den S&P 500 in puncto Rendite um das Dreifache zu übertreffen. Sein Erfolg an der Börse machte ihn schlussendlich zum Milliardär.

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Michael Steinhardt über die Marktzyklen

In der Öffentlichkeit spricht Steinhardt nur selten über seine Anlagephilosophie. Wer jedoch sein Buch “No Bull: My Life In and Out of Markets” gelesen hat, wird daraus einige Ratschläge für seine private Geldanlage entnehmen können. So erklärt der Hedgefonds-Manager darin etwa:

“Immer wieder, in jedem Marktzyklus, den ich miterlebt habe, tauchen auch bei erfahrenen Anlegern extreme Emotionen auf. Wenn die Welt nur Anleihen kaufen will, kann man fast die Augen schließen und Aktien kaufen.”

Mit diesen Worten rät Steinhardt dazu, Marktzyklen nicht als etwas furchterregendes, sondern als eine Chance zu betrachten. Starke Emotionen sind zwar äußerst normal, wenn es an der Börse rund geht, allerdings sehr hinderlich, wenn es darum geht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Statt sich von der Masse mitziehen zu lassen, sollte man in einer solchen Situation lieber antizyklisch handeln.

In der Praxis bedeutet das: Geht es an der Börse nach unten, solltest du deine Aktien nicht blindlings verkaufen, sondern darüber nachdenken, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Ein Bärenmarkt bringt schließlich niedrige Aktienkurse auf den Tisch. Verwandelt sich der Bär dann irgendwann wieder in einen Bullen, kannst du dich über große Gewinnmitnahmen freuen.

Die Faustregel besagt, dass man sich in einem Bärenmarkt befindet, wenn ein breiter Marktindex über einen Zeitraum von zwei Monaten um mindestens 20 Prozent vom Höchststand fällt. Vorhersagen lässt sich eine solche Marktphase nur schwer. Normalerweise gehen dem Bärenmarkt aber eine pessimistische Börsenstimmung, schnell steigende Arbeitslosenzahlen und sinkende Unternehmensgewinne voraus.

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