Krypto-Hedgefonds geraten ins Straucheln

Krypto-Hedgefonds geraten ins Straucheln
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Krypto-Hedgefonds hatten in der ersten Jahreshälfte zu kämpfen. Etwa 13 Prozent der Fonds schlossen ihre Pforten, wie eine Studie zeigt.

Bisher ist 2023 kein erfolgreiches Jahr für Krypto-Hedgefonds. Daten des Schweizerischen Investmentberaters “21e6” weisen auf eine unterdurchschnittliche Performance in der ersten Jahreshälfte hin. Demnach erzielten die Hedgefonds seit Jahresbeginn eine Rendite von durchschnittlich 15,2 Prozent, während der Bitcoin im selben Zeitraum um 83,3 Prozent zugelegt hat.

Die Unfähigkeit, vom Aufschwung der digitalen Währung zu profitieren, trug zu ihrer unterdurchschnittlichen Performance bei und wirft Fragen zu ihren Strategien und Investitionsentscheidungen auf. 13 Prozent der Krypto-Hedgefonds mussten laut der Studie ihre Pforten schließen. Das hat aber noch weitere Gründe.

Schwere Zeiten für Krypto-Hedgefonds

Viele Krypto-Hedgefonds hatten in der ersten Jahreshälfte Probleme damit, stabile Bankpartner zu finden. Der Zusammenbruch von kryptofreundlichen Banken wie Silvergate Capital oder Signature Bank hat die Situation noch verschärft, so dass diese Fonds nach Alternativen suchen mussten.

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Um sich vor der Volatilität der Märkte zu schützen, haben einige Fonds überdurchschnittlich hohe Cash-Positionen aufgebaut. Die Folge waren Renditen weit entfernt von der des Bitcoin. Auch der Druck der Regulierungsbehörden machte den Hedgefonds zu schaffen, die gezwungen waren, ihre Strategien anzupassen.

Große Hoffnung, dass sich das Umfeld für Krypto-Hedgefonds zeitnah ändern wird, machen die Experten von 21e6 Capital nicht: “In unseren regelmäßigen Gesprächen mit Krypto-Fonds spüren wir, dass die Marktstimmung unter deren Investoren immer noch schwächer ist, als es nach einem positiven Jahresauftakt zu erwarten wäre.” Viele Fonds blieben voraussichtlich hinter dem Markt zurück und hätten es entsprechend schwer, potenziellen Anlegern ein Wertversprechen zu geben.

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