Konto trotz Schufa eröffnen: Diese Möglichkeiten gibt es

Konto trotz Schufa eröffnen: Diese Möglichkeiten gibt es
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Auch trotz Schufa-Eintrag ist es möglich, ein Girokonto zu eröffnen. Wie das funktioniert und was du beachten solltest, erfährst du im Folgenden.

Wenn du ein Konto bei einer Bank beantragst, sieht sich diese zunächst dein früheres Zahlungsverhalten an. Das ist gängige Praxis und geschieht meistens mit einer Schufa-Abfrage. Bekommt die Bank eine positive Auskunft, genehmigt sie in der Regel dein Konto. Damit sichert sich das Finanzinstitut gegen mögliche Zahlungsausfälle ab, die von Kunden mit niedriger Bonität ausgehen.

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Girokonto trotz negativer Schufa eröffnen – so geht’s

Umso schwerer ist es, ein Konto trotz Schufa zu eröffnen. Bei den großen Hausbanken stehen die Chancen gleich null. Allerdings gibt es unter den zahlreichen Anbietern von Girokonten auch Banken, die bei der Eröffnung komplett auf eine Schufa-Abfrage verzichten. Besonders im Bereich des Smart Bankings, also dem Banking per Smartphone, stehen mehrere Angebote zur Auswahl.

Wichtig ist dabei, auf einen seriösen Anbieter zu vertrauen. Eine empfehlenswerte Option ohne Abfrage bei der Schufa ist das Girokonto von bunq*. Die Bank aus den Niederlanden, welche sich selbst als “Bank of the Free” bezeichnet, verspricht eine Kontoeröffnung innerhalb weniger Minuten – ganz ohne Papierkram. Außerdem ist sie für ihre hohe Abschlussquote bekannt, was bedeutet, dass es insgesamt nur wenige Ablehnungen gibt.

Auch interessant: Tagesgeld oder Festgeld: Welches Anlagekonto ist besser?

Basiskonto als Alternative

Eine Möglichkeit, die sich grundsätzlich immer bietet, ist das Basiskonto. Dabei handelt es sich um ein reines Guthabenkonto, das Banken in Deutschland ihren Kunden rechtlich gewähren müssen. Mit diesem kannst du nicht nur am täglichen Zahlungsverkehr teilnehmen und Überweisungen tätigen, sondern auch mittels EC-Karte Geld vom Automaten abheben oder bargeldlos mit der Karte bezahlen.

Doch einen Haken gibt es. So kann das Basiskonto nicht überzogen werden, da die Bank keinen Dispositionskredit einräumt. Wer trotz Schufa ein Konto eröffnen möchte und sich für das Basiskonto entscheidet, kann ausschließlich das Geld ausgeben, das auch vorhanden ist. Selbstverständlich wird auch keine Kreditkarte gewährt. Wie der Name schon verrät, erfüllt ein solches Konto nur Basisfunktionen.

Kann ich ein zweites Konto trotz Schufa eröffnen?

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob es sich um dein erstes oder zweites Konto handelt. Ein zweites Girokonto kannst du auch trotz negativer Schufa eröffnen. Nur beim Basiskonto bleibt dir diese Möglichkeit verwehrt. Das sogenannte “Jedermann-Konto” kannst du nur dann eröffnen, wenn du ansonsten gar kein Zahlungskonto führst. Schließlich ist dieses nur als Ersatz für Verbraucher gedacht, die kein normales Girokonto erhalten.

Zum Angebot: Girokonto ohne Schufa-Abfrage eröffnen*

Warum ist die Bonität für Banken so wichtig?

Viele Banken in Deutschland arbeiten mit der Schufa zusammen, um Auskunft über die Bonität ihrer (zukünftigen) Kunden zu bekommen. Sie möchten wissen, wie du bislang deinen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen bist. Fällt dein Schufa-Score negativ aus, wird dein Antrag vermutlich abgelehnt. So sichern sich die Geldinstitute im Vorhinein gegen mögliche Zahlungsausfälle und damit einhergehende Verluste ab.

Jedoch ist die Bonität nicht das einzige Kriterium, wenn es darum geht, ein Girokonto zu eröffnen. Als neuer Kunde solltest du außerdem ein möglichst regelmäßiges Einkommen sowie einen festen Wohnsitz haben und weder offene Verpflichtungen haben noch Sozialleistungen beziehen. Die Frage, ob du die Voraussetzungen erfüllst, ist schlussendlich immer die Entscheidung der jeweiligen Bank.

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