Klarna: Gibt es beim Ratenkauf ein Limit?

Klarna: Gibt es beim Ratenkauf ein Limit?
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Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna ermöglicht Online-Shopping auf Raten. Gibt es beim Ratenkauf ein Limit, das Kunden beachten müssen?

Klarna hat in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen. Der schwedische Zahlungsanbieter ermöglicht Verbrauchern, im Internet bestellte Ware mittels Rechnung, Sofortüberweisung oder Ratenkauf zu bezahlen. Den Ratenkauf werden wir – auch in Bezug auf ein mögliches Limit – im folgenden Artikel genauer betrachten.

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So funktioniert der Ratenkauf mit Klarna

Als unabhängiger Zahlungsdienstleister steht Klarna zwischen Händlern und Verbrauchern. Letztere wählen zum Abschluss des Bestellprozesses die Zahlungsart aus. Wird sich für den Ratenkauf entschieden, muss die bestellte Ware in Raten über die kommenden Monate abbezahlt werden. Dabei kann der Kunde die Ratenhöhe jeden Monat neu frei entscheiden, unter Berücksichtigung des Minimums von 6,95 Euro beziehungsweise 1/24 des Gesamtbetrags.

Bis zu einem Bestellwert von 199,99 Euro kann der Ratenkauf ganz einfach online abgeschlossen werden. Bei höheren Summen wird ein schriftlicher Vertrag benötigt, den Klarna seinen Kunden postalisch zusendet. Dementsprechend wird der Ratenkauf erst mit der Unterschrift und Rücksendung an Klarna gültig, vorher gelten die Bedingungen wie beim regulären Rechnungskauf.

Ratenkauf abgelehnt – das ist der Grund

Ist der Klarna Ratenkauf nicht möglich, liegt das meist an einer zu geringen Bonität. Denn wenn ein Kunde über Klarna auf Raten oder Rechnung kauft, übernimmt Klarna das Risiko. Der Händler bekommt sein Geld in jedem Fall, unabhängig davon, ob der Kunde später an Klarna zahlt. Aus diesem Grund muss sich der Zahlungsdienstleister absichern und überprüft vor Abschluss die Kreditwürdigkeit seiner Kunden.

Die Bonität ermittelt Klarna aus vorangegangenen Klarna-Bestellungen und Informationen von Wirtschaftsauskunfteien. Wurden beispielsweise bei vergangenen Bestellungen die Raten nicht regelmäßig bezahlt und kam es zu Mahnungen, kann dies ein Ausschlussgrund für den Kunden sein. Abgelehnt wird auch, wer negative Einträge bei der Schufa hat oder sich in einem Inkassoverfahren befindet.

Ist die Bonität nicht der Grund, besteht auch die Möglichkeit, dass die persönlichen Daten nicht validiert werden können – beispielsweise weil veraltete Informationen vorliegen oder ein Tippfehler gemacht wurde. Darüber hinaus kann es sein, dass der Bestellwert innerhalb deines persönlichen Limits liegt. Mehr dazu im folgenden Abschnitt.

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    Gibt es bei Klarna ein Limit?

    Klarna gewährt jedem Kunden einen individuellen Verfügungsrahmen. Die Festlegung der Höhe dieses Limits obliegt Klarna, ebenso wie die Möglichkeit, einem Kunden überhaupt keinen Verfügungsrahmen zu gewähren, sodass er weder auf Rechnung noch in Raten kaufen kann. Das persönliche Limit ist abhängig von der Bonität des Kunden und wird im Ratenkaufvertrag mit Klarna festgelegt.

    Wichtig ist hierbei zu wissen, dass der von Klarna festgesetzte Verfügungsrahmen nicht für die einzelne Bestellung, sondern für alle Zahlungen gilt, die gleichzeitig über Klarna laufen. Um trotz Limit erfolgreich mit Klarna zu bezahlen, kann es helfen, einen oder mehrere Artikel aus dem Warenkorb zu entfernen, sodass die Bestellsumme unter das persönliche Limit sinkt.

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    Fazit: Klarna Ratenkauf mit Limit

    Neben der Bezahlung mittles Rechnung und Sofortüberweisung stellt Klarna auch die Möglichkeit zum Ratenkauf zur Verfügung bereit. Hierbei wird die bestellte Ware monatlich in Raten abbezahlt. Allerdings gibt es ein Limit, das vorab nicht bekanntgegeben wird und sich an der Bonität des Kunden orientiert. Überschreitet die Bestellung eines Kunden sein persönliches Limit, ist die Bezahlung mit Klarna nicht möglich.

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