John Templeton: 4 goldene Regeln für jeden Investor

John Templeton: 4 goldene Regeln für jeden Investor
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Er ist einer der berühmtesten und erfolgreichsten Investoren des 20. Jahrhunderts. Von den Grundsätzen John Templetons können Anleger heute noch lernen.

John Templeton war ein britischer Unternehmer, der als einer der erfolgreichsten Fondsmanager des 20. Jahrhunderts in die Geschichte einging. Der von ihm 1954 gegründete Templeton Growth Fund erzielte historisch hohe Renditen. Sein Fokus lag auf Unternehmen, die ein hohes Wachstumspotenzial bieten, gleichzeitig aber unterbewertet sind. Hier kommen 4 wichtige Regeln des legendären Investors, die seine Karriere geprägt haben:

1. Regel: Investiere anstatt zu spekulieren

Der Aktienmarkt ist kein Casino. Allerdings lässt er sich wie eines nutzen. Zum Beispiel, indem du häufig umschichtest oder dein Geld in riskante Wertpapiere steckst. Um eine langfristig hohe Rendite zu erzielen, ist dieses Vorgehen aber nicht ratsam. Ganz im Gegenteil: John Templeton empfiehlt, nur Aktien von Wert und Qualität zu kaufen und zu diversifizieren – nach Risiko, Branche und Region.

Eine Möglichkeit, um dein Risiko möglichst breit zu streuen, bieten ETFs. Anleger können zum Beispiel in die Franklin Templeton ETFs investieren, die von John Templetons Nachfolger aufgesetzt wurden und regionale Indizes abbilden. Das beste Depot zum Handel mit Indexfonds findest du in unserem Depot Vergleich.

2. Lerne aus deinen Fehlern

Selbst die Besten machen Fehler und John Templeton stellt hier keine Ausnahme dar. Wichtig ist, dass du als Investor aus deinen Fehlern lernst und das Gelernte nutzt, um in Zukunft bessere Anlageentscheidungen zu treffen. Viele Anleger wiederholen die selben Fehler immer wieder und fahren dadurch hohe Verluste an den Finanzmärkten ein. Auf keinen Fall solltest du dich von etwaigen Fehlern entmutigen lassen.

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3. Schwimme gegen den Strom

Eines der berühmtesten Zitate von John Templeton lautet: “Wenn Sie dieselben Wertpapiere kaufen, die alle anderen kaufen, werden Sie die gleichen Ergebnisse erzielen wie alle anderen.” Was er damit meint, ist, dass überdurchschnittliche hohe Renditen nur dann möglich sind, wenn du gegen den Strom schwimmst.

Der Masse nicht zu folgen, ist ein einfaches Konzept, das aber schwer umzusetzen ist. Templetons Karriere liefert mehrere Beispiele. So kaufte der Investor 1939 günstige Aktien an der New Yorker Börse, die er gegen Ende des Zweiten Weltkriegs für ein Vielfaches verkaufte. Aus japanischen Aktien stieg er aus, als er sie für überbewertet hielt, lange bevor der Aktienmarkt dort 1989 zusammenbrach.

4. Behalte deine Investments im Blick

Die Märkte befinden sich im stetigen Wandel. Aus diesem Grund solltest du deine Investments immer im Blick behalten. Unerwartete Veränderungen können hohe Verluste bedeuten, wie John Templeton anmerkt. Zwar solltest du nicht voreilig reagieren, wenn es mit deinen Aktien nicht so läuft, wie erwartet, trotzdem solltest du bereit sein, dein Portfolio an sich verändernde Umstände anzupassen.

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