Investorenlegende warnt: Nicht mehr lange, dann platzt die “Superblase”

Investorenlegende warnt: Nicht mehr lange, dann platzt die "Superblase"
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Jeremy Grantham ist für sein gutes Gespür bei Finanzmarktblasen bekannt und geht es nach der Investorenlegende, steht schon bald die nächste Katastrophe bevor.

Während einige Anleger nach Anzeichen für den nächsten Bullenmarkt suchen, warnt der britische Investor Jeremy Grantham vor den Gefahren am Markt. Die “Superblase” sei erst zur Hälfte geplatzt, wenn die US-Notenbank beginnt, die Zinsen zu senken. Er rechnet damit Ende 2024 und prognostiziert noch mehr Düsternis für den Markt.

Zuvor erklärte Grantham, dass sich die Aktienmärkte in der “Endphase” vor dem Absturz befänden und die in den letzten Jahren aufgeblähten Vermögenspreise bald platzen könnten, da der Wirtschaft eine schwere Rezession drohe. “Superblasen” auf dem Aktienmarkt unterscheiden sich von typischen Bullen- und Bärenmärkten, so Grantham. Das bedeutet, dass wahrscheinlich eine weitere schmerzhafte Phase bevorsteht.

“Der größte Teil des Rückgangs in diesen großen Bärenmärkten findet erst nach der ersten Zinssenkung statt. Sie sagen mir also, wann die erste Zinssenkung erfolgt, und ich werde Ihnen sagen, wann die zweite Hälfte der Schmerzen beginnen wird”, sagte Grantham vor Kurzem in einem Interview mit The Investor’s Podcast.

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Aktien könnten um bis zu 50 Prozent einbrechen

Aktienanleger haben aufgrund steigender Inflation und höherer Zinsen bereits erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Im vergangenen Jahr fiel der S&P 500 um etwa 20 Prozent und noch immer liegt der Index weit unter seinem Allzeithoch von 2021. Trotzdem erklärte Jerome Powell, der Vorsitzende der Federal Reserve Bank, bereits, dass die Zinsen für den Rest des Jahres auf einem hohen Niveau bleiben werden.

Grantham, der für seine treffenden Prognosen am Finanzmarkt bekannt geworden ist, rechnet mit einem Crash der Aktienmärkte um bis zu 50 Prozent, wenn die Wirtschaft in eine schwere Rezession gerät. Zwar liegen seine Prognosen eher am pessimistischen Ende des Spektrums, dennoch spiegelt die düstere Aussicht auch die Meinung anderer Börsenstrategen wider, die eine Rezession und einen Rückgang der Aktienmärkte im Jahr 2023 für äußerst wahrscheinlich halten.

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