Handeln an der Börse: 5 Regeln für den langfristigen Erfolg

Handeln an der Börse: 5 Regeln für den langfristigen Erfolg
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Smarte Investoren wissen: Die Geldanlage ist ein Marathon, kein Sprint. Aber wie handelt man an der Börse langfristig mit Erfolg?

Immer mehr Menschen investieren ihr Geld an der Börse. Laut dem Deutschen Aktieninstitut lagen die Aktionärszahlen 2022 so hoch wie noch nie: 12,9 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr in Aktien, Aktienfonds oder ETFs investiert. Das entspricht einer Steigerung um 830.000 Sparer gegenüber dem Vorjahr.

Neue Börsianer müssen allerdings vorsichtig sein. Schließlich birgt der Handel mit Wertpapieren viele Gefahren. Ein Fehler, den viele begehen, ist es, nicht langfristig zu denken. Sie schichten ihr Portfolio häufig um und machen dadurch große Verluste. Um langfristig an der Börse erfolgreich zu sein, sind aber noch andere Faktoren entscheidend. Hier kommen fünf wichtige Regeln:

Diversifizierung: Auf Vielfalt setzen

Diversifikation bildet das Grundgerüst einer langfristig erfolgreichen Geldanlage. Wer diversifiziert, verteilt seine Erfolgschancen auf mehrere Standbeine. Das heißt, es wird über verschiedene Anlageklassen, Branchen und geografische Regionen hinweg investiert. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit auf größere Verluste und Kursschwankungen. Vor allem in Krisenzeiten spielt die Diversifikation bei der Geldanlage deshalb eine wichtige Rolle.

Geduldig bleiben

Warren Buffett empfiehlt, nur Aktien zu kaufen, die man für mindestens 10 Jahre halten würde und auch andere Experten raten zu einem langen Anlagehorizont. “Hin und her macht Taschen leer” lautet ein bekannter Spruch, welcher Studien zufolge der Wahrheit entspricht. Anleger, die ihr Portfolio häufig umschichten, erzielen langfristig eine schlechtere Rendite.

Historisch gesehen haben sich Märkte auf lange Sicht immer erholt und sind gewachsen. Mit einem breit aufgestellten Portfolio haben Anleger nur wenig zu befürchten. Wichtig ist demnach, dass du die Ruhe bewahrst und deinem Investmentansatz treu bleibst. Das gilt vor allem dann, wenn die Märkte starken Schwankungen unterliegen.

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Wissen ist Macht

Informiere dich gründlich über die Finanzmärkte, bevor du mit dem Investieren beginnst und auch währenddessen. Bilde dich ständig weiter, bleibe auf dem Laufenden, was deine Investments betrifft und analysiere sie sorgfältig. Du solltest keine Aktie kaufen, ohne dich vorher mit dem jeweiligen Unternehmen auseinandergesetzt zu haben. Eine Bewertung der Fundamentaldaten und der operativen Entwicklung ist entscheidend, um mögliche Chancen zu erkennen und Risiken zu minimieren.

Kosten minimieren

Kosten schmälern deine Rendite. Demnach solltest du nicht nur bei Anlageprodukten darauf achten, welche Gebühren entstehen, sondern auch einen günstigen Broker nutzen. Die Wahl des passenden Depotanbieters kann einen großen Unterschied machen, den viele Anleger unterschätzen.

Während einige Banken oder Broker schon eine Gebühr für die reine Depotführung verlangen, entfällt diese bei anderen. Wiederum verlangen manche Anbieter hohe Ordergebühren oder haben hohe Spreads, welche deine Rendite negativ beeinflussen. Aus diesem Grund solltest du deinen Broker oder deine Bank sorgfältig auswählen. Einen Überblick gibt dir unser Depot Vergleich. Hier wirst du garantiert fündig.

Emotionen unter Kontrolle halten

Lasse dich beim Investieren niemals von deinen Emotionen leiten! Angst und Gier sind schlechte Ratgeber. Auch wenn es manchmal schwierig sein mag, in Zeiten hoher Volatilität ist es oft besser, das Portfolio ruhen zu lassen. Selbiges gilt bei Trends oder vermeintlichen Geheimtipps. Kaufe niemals ein Wertpapier spontan, sondern führe im Vorfeld eine gründliche Analyse durch und triff deine eigene Entscheidung.

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