Großbritannien: Finanzausschuss fordert, Handel mit Krypto als Glücksspiel zu regulieren

Großbritannien: Finanzausschuss fordert, Handel mit Krypto als Glücksspiel zu regulieren
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Der britische Finanzausschuss fordert, den Handel mit Kryptowährungen als Glücksspiel zu regulieren, da diese keinen inneren Wert hätten.

Kryptowährungen stehen immer wieder unter Beschuss. Erst vor Kurzem bezeichnete Investorenlegende Warren Buffett den Bitcoin als “Glücksspiel-Chip” ohne inneren Wert. Eine ähnliche Ansicht vertritt auch der britische Finanzausschuss, der nun von der Regierung fordert, den Handel mit digitalen Währungen zu regulieren.

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Bitcoin und Ether nur Glücksspiel?

Der Finanzausschuss begründet seine Forderung damit, dass digitale Währungen wie Bitcoin und Ether “keinen inneren” und “keinen nützlichen sozialen Wert” hätten. Die Verwendung von Kryptowährungen im Einzelhandel würde eher einer Sportwette als einer Investition ähneln, erklären die Parlamentarier verschiedener Parteien Großbritanniens in einem 28-seitigen Bericht.

“Wir raten der Regierung eindringlich, den Einzelhandel und die Investitionstätigkeit in unbesicherten Krypto-Assets als Glücksspiel und nicht als Finanzdienstleistung zu regulieren”, so die Empfehlung. Darüber hinaus würden sie nicht nur viel Energie verbrauchen, sondern auch oft von Kriminellen als Zahlungsmethode genutzt.

Der Handelsverband CryptoUK, welcher den Bereich der digitalen Vermögenswerte im Vereinigten Königreich vertritt, kritisiert den Vergleich des Finanzausschusses jedoch. Professionelle Investmentmanager würden Bitcoin und andere Krypto-Assets als neue alternative Anlageklasse und nicht als eine Form des Glücksspiels sehen. Zudem habe die institutionelle Akzeptanz von ungedeckten Krypto-Assets deutlich zugenommen.

Im Vereinigten Königreich wird derzeit an einer Reform der Kryptoregulierung gearbeitet, um Verbrauchern und Unternehmen “mehr Klarheit” zu verschaffen. Wie das Nachrichtenportal The Telegraph berichtet, diskutiert die britische Regierung unter anderem auch, ob Kryptowährungen von Unternehmen künftig durch die örtliche Steuerbehörde beschlagnahmt werden können.

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