Goldanleger “dumm wie scheiße”: Milliardär Mark Cuban bevorzugt Bitcoin

Goldanleger "dumm wie scheiße": Milliardär Mark Cuban bevorzugt Bitcoin
© GQ Sports (YouTube)

Für viele Investoren ist Gold der Inflationsschutz schlechthin. Multimilliardär Mark Cuban sieht das ein wenig anders und bevorzugt Bitcoin gegenüber dem Edelmetall.

Obwohl Kryptowährungen wie der Bitcoin im vergangenen Jahr eine echte Talfahrt hingelegt haben, sagt Multimilliardär Mark Cuban, dass er es weiterhin vorzieht, in den digitalen Vermögenswert gegenüber Gold zu investieren. Der aus der Fernsehserie “Shark Tank” bekannte Investor ist ein langjähriger Befürworter der Kryptowährung und sucht momentan nach einer Gelegenheit, um günstig nachkaufen zu können.

Mark Cuban kritisiert Goldanleger

Seit Jahrhunderten genießt Gold den Ruf als krisensicheres Edelmetall. Für viele Finanzexperten handelt es sich um den Inflationsschutz schlechthin. Mark Cuban hingegen bezeichnete Goldinvestoren während seines Interviews im “Club Random”-Podcast im Dezember als “dumm wie scheiße” und erklärte auch warum (via CNBC).

“Wenn alles in einem Augenblick zum Teufel gehen würde und du einen Goldbarren hättest, weißt du, was passieren würde? Jemand würde dich verprügeln oder dich töten und dir deinen Goldbarren nehmen”, sagte er. Bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin, die meistens in einer digitalen Wallet gelagert werden, könne das wohl nicht passieren.

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Der Unterschied zwischen Gold und Bitcoin

Sowohl Gold als auch Bitcoin seien laut Cuban “Wertaufbewahrungsmittel”, also Vermögenswerte, die ihren Wert behalten. Jedoch gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen der Kursentwicklung von Gold und Bitcoin. Der Wert von Gold ergibt sich aus seiner relativen Knappheit und seiner langen Geschichte des Handels mit Waren und Dienstleistungen. Andererseits sind Bitcoin und andere Kryptowährungen eine noch relativ neue Zahlungsform.

Die meisten digitalen Währungen leiten ihren Wert nicht von einer zugrunde liegenden Entität ab, wodurch sie unvorhersehbaren Preisschwankungen unterliegen. Anleger bekamen das im letzten Jahr schmerzlich zu spüren, als der Bitcoin über 60 Prozent an Wert verlor. Einige Pioniere der Branche gingen in Folge einer Reihe von Insolvenzanmeldungen sogar komplett pleite.

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