Geldanlage: Warum ein Aktien-ETF allein nicht reicht

Geldanlage: Warum ein Aktien-ETF allein nicht reicht
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Ein Aktien-ETF ist nicht genug. Um das Risiko in deinem Portfolio zu streuen, solltest du deiner Geldanlage noch ein bis zwei weitere Anlageklassen hinzufügen.

Mit einem Aktien-ETF investieren Anleger in hunderte, teilweise sogar tausende Unternehmen. Das sorgt für eine Diversifikation, die man mit Einzelaktien nur schwer erreichen kann. Doch das Kapitel Geldanlage ist damit noch nicht abgeschlossen. Für ein ausgewogenes Portfolio braucht es schon etwas mehr als nur einen aktienbasierten Indexfonds.

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Geldanlage: Aktien-ETF mit Anleihen kombinieren

Wer in nur eine Anlageklasse, namentlich Aktien-ETFs investiert, setzt seine Geldanlage teils starken Schwankungen aus. Denn die Börse ist geprägt von Korrekturen, Crashs und Bärenmärkten. Um eine gleichmäßigere Entwicklung der Rendite zu erreichen, sollte man seinem Portfolio weitere Anlageklassen (Assets) hinzufügen- am besten solche, die neutral oder negativ mit dem Aktienmarkt korrelieren.

Einen beliebten Portfolio-Mix stellt die Kombination aus Aktien und Anleihen dar. Während Aktien hohe Renditechancen versprechen, gleichzeitig aber Risiken bergen, bieten Anleihen das genaue Gegenteil. Zudem korrelieren die beiden Anlageklassen nicht zwangsweise miteinander. Wenn es an der Börse nach unten geht, kann es am Anleihenmarkt nach oben gehen und umgekehrt.

Genauso wie Aktien gibt es auch Anleihen in Form von ETFs. Wie groß der Anteil von Anleihen in deinem Portfolio sein sollte, hängt von deiner Risikobereitschaft und deinen Anlagezielen ab. Bist du jung und hast viel Zeit für den Vermögensaufbau, kannst du risikoreicher investieren (Fokus auf Aktien) als wenn du gerade kurz vor deiner Rente stehst (Fokus auf Anleihen).

Weitere Anlageklassen für ein ausbalanciertes Portfolio

Oft reichen schon zwei Anlageklassen für ein ausgewogenes Portfolio. Wenn du möchtest, kannst du deine Geldanlage aber noch weiter diversifizieren. Manche Anleger setzen z.B. zusätzlich auf Immobilien. Um in Immobilien zu investieren muss man nicht unbedingt Grundbesitz erwerben. Der Immobilienmarkt ist für Anleger auch kostengünstig über Immobilienfonds und REITs (Wertpapiere) zugänglich.

Grundsätzlich weisen Immobilien nur eine geringe Korrelation mit Aktien und Anleihen auf. REITs stellen hier die Ausnahme dar, weil sie genauso wie gewöhnliche Aktien an der Börse gehandelt werden.

Manche Anleger fügen auch Rohstoffe ihrem Portfolio hinzu. Dazu gehören Agrarprodukte und Energieträger genauso wie Edelmetalle. Historisch betrachtet wiesen Rohstoffe eine niedrige und gelegentlich sogar negative Korrelation mit Aktien und Anleihen auf. Die erzielten Renditen waren vergleichbar mit denen von Aktien.

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Geldanlage: Vergiss das Bargeld nicht

Unabhängig davon, welche Anlageklassen sich in deinem Portfolio befinden, solltest du immer auch ein wenig Cash besitzen. Mit Barbeständen bist du für finanzielle Engpässe gewappnet. Außerdem ermöglichen sie es dir, Chancen an den Märkten wahrzunehmen, wenn z.B. gerade die Börse crasht.

Am besten ist es, das Bargeld auf einem Tagesgeldkonto zu lagern. Dort erhält man einerseits Zinsen für sein Kapital, kann es aber andererseits sofort wieder abheben, wenn man es braucht. Alternativ kannst du aber auch das neue Zinsangebot* von Trade Republic nutzen. Seit Anfang 2023 erhalten Kunden des Neobrokers jährlich 2 Prozent Zinsen auf ihren Geldbestand. Das ist mehr als die meisten Tagesgeldkonten bieten.

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