Gebrauchte Kleidung online verkaufen: Die 8 besten Second-Hand-Portale

Gebrauchte Kleidung online verkaufen: Die 8 besten Second-Hand-Portale
© Adobe Stock

Wer seine gebrauchte Kleidung online verkaufen will, kann zu diesem Zweck auf mehrere Plattformen zurückgreifen. Wir haben die 8 besten Second-Hand-Portale für dich herausgesucht.

Wenn sich alte T-Shirts, Hosen und Hemden schon im Kleiderschrank stapeln, ist es an der Zeit, diese zu verkaufen. Zum nächsten Basar muss man dafür nicht unbedingt fahren. Dem Internet sei Dank, lassen sich gebrauchte Kleidungsstücke auch bequem über Online-Plattformen wie eBay, Vinted und Co. verkaufen. Die 8 besten Second-Hand-Portale möchten wir dir im Folgenden einmal vorstellen:

300x250

Auch interessant: Wein als Geldanlage – Höhere Renditen als mit Aktien möglich

1. Vinted

Wenn es darum geht, gebrauchte Kleidung online zu verkaufen, greifen viele Menschen in Deutschland auf den Second-Hand-Marktplatz Vinted zurück. Die Plattform, welchen einigen noch als Kleiderkreisel bekannt sein dürfte, erlaubt es dir, Klamotten zu kaufen, verkaufen, tauschen oder zu verschenken. Alles, was du dafür tun musst, ist eine Anzeige mit einem Foto und einer Beschreibung zu erstellen.

    Vinted wurde 2009 gegründet und zählt mehr als 9 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. An potenziellen Käufern wird es dir also nicht mangeln. Allerdings solltest du dich darauf einstellen, mit Interessenten zu feilschen und diskutieren zu müssen. Den Verkauf kannst du entweder direkt mit dem Kunden abwickeln oder den Zahlungsdienst von Vinted nutzen. Bei letzterer Option fällt für den Käufer eine Gebühr in Höhe von 0,70 Euro zzgl. 5 Prozent des Kaufpreises an.

    2. Momox

    Auf Momox kannst du deine alten Artikel, darunter auch Klamotten, zu einem Festpreis verkaufen. Momox verkauft diese Kleider dann auf anderen Portalen weiter, um selbst Einnahmen zu erzielen. Das Tolle an der Plattform ist, dass du alle deine gebrauchten Kleidungsstücke in einem Paket verkaufen kannst. Das Paket ist bis zu einem Gewicht von 32,5 Kilogramm kostenfrei.

    Wenn das Paket bei Momox eingetroffen ist, werden die darin enthaltenen Artikel innerhalb von 10 Tagen auf ihren Zustand überprüft. Lehnt das Portal ein Kleidungsstück ab, kannst du es dir für 4 Euro zurücksenden oder kostenlos recyclen lassen.

    Ein weiterer Vorteil von Momox: Du wirst deine Second-Hand-Teile schnell los. Das Diskutieren mit Kunden und das Erstellen von Anzeigen fällt nämlich komplett weg. Wer nicht unbedingt um den besten Preis verhandeln möchte, kann seine alte Kleidung mithilfe von Momox binnen kürzester Zeit zu Geld machen.

    3. Kleiderkorb

    Die Plattform Kleiderkorb lässt sich am besten als Online-Flohmarkt beschreiben. Wer alte Anziehsachen besitzt, kann diese dort kaufen, verkaufen, gegen andere Klamotten tauschen oder verschenken. Zu den veräußerbaren Kleidungsstücken zählen neben Shirts, Hosen, Schuhen und Co. auch Accessoires wie Hüte, Taschen und Ringe. Selbst mit Kosmetikartikeln lässt sich auf der Plattform Handel betreiben.

    4. Mädchenflohmarkt

    Wie der Name schon verrät, kann man bei dem Second-Hand-Shop Mädchenflohmarkt nur Frauenkleidung veräußern. Der Verkauf läuft außerdem ein wenig anders ab als bei anderen Portalen. Denn auf Wunsch übernehmen Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen das Fotografieren und Einstellen deiner Klamotten. Für diesen Service nimmt der Shop eine Provision in Höhe von 40 Prozent in Anspruch.

    Das Einschicken deiner alten Anziehsachen ist bis zu einem Gewicht von 31 Kilogramm kostenlos möglich. Der Mindestpreis für Kleidungsstücke liegt bei 15 Euro. Wer möchte, kann seine Artikel aber auch selbst abknipsen und zum Verkauf einstellen. Am beliebtesten sind hochwertige Klamotten und Designermode auf der Plattform. Für jeden erfolgreichen Verkauf wird eine Provision in Höhe von 10 Prozent fällig.

    Auch interessant: 1.500 Euro sparen: Diese einfache Challenge macht’s möglich

    5. eBay Kleinanzeigen

    eBay Kleinanzeigen ist die ungeschlagene Nummer Eins, wenn es um den Verkauf gebrauchter Artikel im Internet geht. Nicht selten reagieren Kunden dort schon nach wenigen Minuten auf eine Anzeige. Neben allem möglichen Krimskrams kannst du bei eBay Kleinanzeigen auch deine gebrauchte Kleidung verkaufen. Hierzu musst du nur eine Anzeige mit Produktfoto, Beschreibung und Preis erstellen.

    Der Online-Shop wird in Deutschland von über 30 Millionen Nutzern monatlich besucht. Damit übertrifft eBay andere Second-Hand-Portale um Längen, was die Nutzerzahl betrifft. Gebühren fallen weder für den Käufer, noch für den Verkäufer an, es sei denn, man stellt mehr als 50 Anzeigen innerhalb von 30 Tagen ein. In diesem Fall nimmt sich eBay eine Gebühr von 0,95 Euro pro Anzeige.

    6. Vestiaire Collective

    Auf der Plattform Vestiaire Collective kannst du gebrauchte Designermode und Vintage Fashion für Männer, Frauen und Kinder verkaufen. Das Second-Hand-Portal wurde 2009 in Frankreich gegründet und ist mittlerweile in mehr als 40 Ländern verfügbar.

    Obwohl die Registrierung bei Vestiaire Collective kostenlos ist, wird für jeden Verkauf eine Provision fällig. Diese liegt bei 15 Prozent für einen Artikel der mindestens 80 Euro kostet. Artikel unter 80 Euro haben eine Verkaufsgebühr von 12 Euro. Außerdem müssen Verkäufer eine Zahlungsbearbeitungsgebühr von 3 Prozent bzw. 3 Euro bezahlen.

    Die Gebühren sind deshalb so hoch, weil du dein Kleidungsstück vor dem Verkaufsabschluss an ein Expertenteam schicken musst, das dieses auf Echtheit und Qualität überprüft. Im Anschluss wird der Artikel an den Käufer weitergesendet und du bekommst dein Geld überwiesen.

    7. Rebelle

    Auch bei dem Hamburger Online-Shop Rebelle lassen sich nur Designerstücke oder Premium-Marken verkaufen. Zudem ist das Angebot auf Frauenkleider beschränkt. Wer möchte, kann für einen besseren Verkauf seiner alten Kleidung den Concièrge-Service in Anspruch nehmen. Rebelle schießt dann Produktbilder für dich, erstellt eine Produktbeschreibung und versendet deine Ware. Im Gegenzug verlangt die Plattform eine Gebühr in Höhe von 15 Euro.

    Wer den besonderen Service nicht nutzen möchte, muss immer noch eine Provision an Rebelle zahlen. Diese beläuft sich bis zu einem Verkaufspreis von 40 Euro auf 20 Prozent. Danach wird die Provision abhängig vom Verkaufspreis berechnet.

    8. kleidungverkaufen24.de

    Bei kleidungverkaufen24.de handelt es sich, wie bei Momox, um ein Ankaufportal. Nutzer können sich dort zwischen zwei Verkaufsmöglichkeiten entscheiden. Wenn du auf Quick & Easy zurückgreifst, packst du mindestens 15 Kleidungsstücke in ein Paket, legst einen Preis fest und schickst dem Portal die Kleidung kostenlos zu. Hast du die Kriterien zum Verkauf eingehalten, erhältst du innerhalb weniger Tage dein Geld.

    Der Verkauf auf Kommission klappt nur mit hochwertigen Markenklamotten für Frauen und Männer. Die Artikel müssen je einen Mindestwert von 50 Euro haben. Beim Verkauf wird eine Provision in Höhe von 30 Prozent des Verkaufspreises fällig.

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

     

    Mehr aus dem Netz

    Related Posts