Festgeld-Zinsen steigen: Diesen Fehler solltest du jetzt unbedingt vermeiden

Festgeld-Zinsen steigen: Diesen Fehler solltest du jetzt unbedingt vermeiden
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Das Festgeld hat sich dank steigender Zinsen wieder zu einer reizvollen Geldanlage entwickelt. Doch allzu lange sollte man sein Geld dort nicht binden.

Die Zinsen bei den Banken steigen wieder. Auch Festgeldkonten wurden in den letzten Monaten zunehmend attraktiver. Für eine Laufzeit von sechs Monaten erhalten Sparer bei manchen Kreditinstituten derzeit über 2,5 Prozent Zinsen. Für 12 Monate gibt es sogar schon mehr als 3 Prozent. Doch Vorsicht: Wer jetzt ein Festgeldkonto eröffnet, läuft Gefahr, einen schweren Fehler zu begehen.

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Mit Festgeld sparen: Vermeide diesen einen Fehler

Festgeldkonten sind eine von Natur aus sehr risikoarme Anlageform. Das hat vor allem zwei Gründe: Erstens gibt es keine Schwankungen auf einem Festgeldkonto. Sparer erhalten dort zwar regelmäßig Zinsen, können aber kein Geld verlieren. Zweitens sind Festgeldkonten in EU-Ländern mit einer Einlagensicherung von 100.000 Euro geschützt. Selbst im Falle einer Bankenpleite verschwindet also nicht das gesamte Anlagekapital der Sparer.

Viele Anleger nutzen das Festgeld, um Schwankungen im Portfolio zu auszugleichen. Die sichere Geldanlage lässt sich nämlich perfekt mit Anlageklassen wie ETFs oder Aktien kombinieren. Andere sparen damit Geld für größere Ausgaben, wie z.B. einen Autokauf oder einen Urlaub an.

Doch allzu lange sollte man sein Kapital hier nicht anlegen – ansonsten begeht man einen großen Fehler. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Zinsen in der kommenden Zeit noch weiter steigen. Wer sein Geld dann schon langfristig einer Bank geliehen hat, kann erstmal nicht von den besseren Konditionen der Festgeldkonten profitieren.

In der aktuellen Situation ist es ratsam, eine Laufzeit von 6 Monaten nicht zu überschreiten. So können sich Sparer im Anschluss ihrer Festgeldanlage sofort einen höheren Zinssatz sichern. Dieser Vorgang sollte so lange wiederholt werden, bis die Zinserhöhungen vollständig abgeschlossen sind – dann kommen auch langfristige Festgeldangebote wieder in Frage.

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