Ferrero Aktien kaufen – wie geht das?

Ferrero Aktien kaufen - wie geht das?
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Ferrero ist ein italienischer Süßwarenhersteller und mitunter für die Marke “Kinder” bekannt. Gibt das Unternehmen aus Aktien aus?

Du möchtest Aktien des italienischen Süßwarenherstellers Ferrero kaufen? Dann müssen wir dich dich leider enttäuschen. Das Unternehmen ist derzeit nicht an der Börse vertreten und gibt dementsprechend auch keine Wertpapiere aus. Seit der Gründung befinden sich die Firmenanteile vollständig im Familienbesitz.

Fakten zu Ferrero

  • Das Unternehmen wurde 1946 von Konditor Pietro Ferrero in der italienischen Stadt Alba gegründet.
  • Heute ist Ferrero einer der größten Süßwarenhersteller der Welt und vertreibt berühmte Marken wie Nutella, Duplo oder Kinder.
  • Über 38.000 Mitarbeiter sind für den Konzern weltweit tätig. Im letzten Jahr soll der Umsatz bei etwa 12,7 Milliarden Euro gelegen haben.
  • Allerdings steht das Unternehmen in der Kritik. Menschenrechtler werfen unter anderem Ausbeutung und Kinderarbeit vor. Nachgewiesen werden konnten diese Vorwürfe bislang aber nicht.

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Ferrero: Ist es möglich, Aktien zu kaufen?

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Ferrero-Aktien. Der italienische Konzern befindet sich seit Generationen vollständig im Familienbesitz und ist somit nicht am Aktienmarkt handelbar. Im Internet nach Ergebnissen für “Ferrero Aktie Kurs” oder “Ferrero Aktie Preis” zu suchen, hat keinen Sinn. Jedoch bietet der Markt einige vielversprechende Alternativen.

So könntest du dich beispielsweise am Schweizer Konkurrenten Nestlé beteiligen. Der Lebensmittelgigant vereint Marken wie Nesquik, Wagner, Maggi und Kitkat unter einem Dach und gehört zu den umsatzstärksten Unternehmen der Welt. Auch die Aktie des US-amerikanischen Süßwarenherstellers Mondelēz ist einen Blick wert. In Deutschland kennt man diesen vor allem für die Marken Toblerone, Milka, Philadelphia und TUC. Jetzt bei Trade Republic* Aktien kaufen.

Plant das Unternehmen einen Börsengang?

Wie wie bereits festgestellt haben, findet sich Ferrero nicht an der Börse. Ob in naher oder ferner Zukunft ein Börsengang vollzogen wird, ist aktuell schwer zu sagen. Weder Anteilseigner noch Geschäftsführer haben sich bisher zu derartigen Plänen geäußert. Sollten themenrelevante Neuigkeiten preisgegeben werden, versuchen wir diesen Artikel schnellstmöglich zu aktualisieren.

Die Geschichte von Ferrero

Ferrero hat seinen Ursprung in dem kleinen Städtchen Alba im italienischen Piemont. Pietro Ferrero eröffnete hier 1946 eine Konditorei, mit der er sich auf die Herstellung von Süßigkeiten konzentrierte. Unter anderem entwickelte er eine Nuss-Nougat-Creme, die er Giandujot nannte. Diese Creme war eine Antwort auf die Knappheit von Schokolade während des Krieges. Nüsse waren zu dieser Zeit eine erschwingliche Kakao-Alternative.

1951 brachte Ferrero die von Sohn Michele Ferrero verfeinerte Rezeptur “Supercrema” – das heutige Nutella – auf den italienischen Markt. Als dieser später die Leitung übernahm, erlangte das Unternehmen Weltruhm. Ferrero brachte zahlreiche neue Marken, darunter Duplo, kinder Schokolade, Tic Tac und kinder Überraschung auf den Markt. Außerdem expandierte er weltweit, nach Deutschland, Frankreich oder Australien. Dabei blieb das Unternehmen stets im Familienbesitz.

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