ETFs vs. Festgeld: Welche Geldanlage lohnt sich jetzt mehr?

ETFs vs. Festgeld: Welche Geldanlage lohnt sich jetzt mehr?
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Sowohl mit ETFs als auch mit Festgeld lässt sich das eigene Vermögen vermehren. Doch auf welche Geldanlage sollten Anleger jetzt eher zurückgreifen?

Im Verlauf der letzten Jahre sind ETFs eine immer beliebtere Anlageklasse geworden. Die börsengehandelten Indexfonds ermöglichen es Anlegern, in eine Vielzahl von Aktien zu investieren und so eine breite Diversifikation im Portfolio zu erreichen. Die Kosten fallen meist sehr gering aus, verglichen mit traditionellen Fonds. Was die Rendite betrifft, konnten globale ETFs in den letzten zehn Jahren eine Kurssteigerung von 7 bis 9 Prozent im Jahr hinlegen.

Seit der Zinswende steht auch das Festgeld bei vielen Menschen wieder auf dem Plan. Mit der Termineinlage können Bankkunden ihr Vermögen zu einer festen Laufzeit und einem festen Zinssatz anlegen. Die besten Festgeldangebote bieten aktuell einen jährlichen Zinssatz von etwas mehr als 3 Prozent. Für einen zweijährigen Anlagezeitraum gibt es teilweise 3,5 Prozent und über drei Jahre hinweg sogar 3,6 Prozent.

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ETFs vs. Festgeld: Beide Anlageklassen erfüllen wichtige Aufgabe

Sowohl ETFs als auch Festgeldkonten stellen beide eine sinnvolle Anlageklasse dar. Allerdings haben breitgestreute ETFs, im Bezug auf Renditenchancen, deutlich die Nase vorn. Auch wenn die Zinsen durch die EZB noch weiter ansteigen sollten, wird sich das nicht ändern. Denn langfristig stellt die Börse eine der besten Möglichkeiten dar, Vermögen zu vermehren. So erlebte der Weltaktien-Index MSCI World seit dem Jahr 1988 bis heute eine Kurssteigerung von 8,0 Prozent im Jahr.

Dafür handelt es sich beim Festgeld um eine sehr sichere Geldanlage. Kursschwankungen wie an der Börse gibt es nicht. Anleger wissen bereits im Voraus, welche Rendite sie in den nächsten Jahre erwarten können. Demzufolge geht der Vermögensaufbau auch in Krisenphasen problemlos vonstatten.

Zwischen den beiden Anlageklassen entscheiden muss man sich jedoch nicht. Viele Anleger benutzen ETFs zum langfristigen Vermögensaufbau und fügen ihrem Portfolio ein wenig Festgeld hinzu, um eine breitere Diversifikation zu erreichen. Ähnlich wie Anleihen nimmt das Festgeld dann den sicheren Teil im Portfolio ein. So lässt sich das Anlagerisiko deutlich minimieren. Ähnliche Diversifikationsversuche werden häufig auch mit Tagesgeld und Edelmetallen umgesetzt.

ETFs lassen sich beim Online-Broker Trade Republic* handeln. Die Eröffnung eines Depots ist dort vollkommen kostenlos. Eines der besten Festgeldangebote kommt derzeit vom Zahlungsanbieter Klarna*. Bei einer Laufzeit von einem Jahr erhalten Anleger dort gerade 3,21 Prozent Zinsen.

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