Direktbank stellt plötzlich Betrieb ein – was Kunden jetzt wissen müssen

Direktbank stellt plötzlich Betrieb ein - was Kunden jetzt wissen müssen
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Wegen hoher Verluste stellt die Fidor Bank ihre Geschäfte in Deutschland noch in diesem Jahr ein. Was das für aktive Kunden bedeutet, fassen wir hier zusammen.

Gerüchte gab es schon länger, nun hat die deutsche Fidor Bank auch ganz offiziell bestätigt, dass der Geschäftsbetrieb noch in diesem Jahr eingestellt wird. Maßnahmen ergreifen müssen Kunden zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht. Wie auf der Webseite der Direktbank zu lesen ist, kann das Konto zunächst weiterhin vollumfänglich genutzt werden.

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Der Geschäftsbetrieb soll bis zur vollständigen Einstellung wie gewohnt aufrechterhalten werden. Laut Fidor wird die Muttergesellschaft Groupe BPCE diesen Prozess unterstützen, um sicherzustellen, dass die Bank ihre Verpflichtungen im “besten Interesse” der Kunden erfüllt. Betroffen sind rund 160.000 Privatkunden.

Fidor Bank: Das müssen Kunden jetzt wissen

Noch ist unklar, wann genau der Geschäftsbetrieb eingestellt wird. Die Bank hat jedoch angekündigt, dass sie in naher Zukunft mit ihren Kunden in Kontakt treten will, um das Verfahren zur Schließung von Konten einzuleiten. Dabei wird versichert, dass ausreichend Zeit eingeräumt wird, um “Bankbeziehungen auf ein neues Kreditinstitut zu übertragen”.

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Für Kunden bedeutet dies, dass mit der Kündigung jegliche Geschäftsbeziehungen eingestellt werden. Das umfasst unter anderem das Giro- und Einlagenkonto sowie die Mastercard und, sofern eingeräumt, auch den Dispokredit. Widersprochen werden kann der Kündigung nicht. Auch eine Verlängerung der Kündigungsfrist ist ausgeschlossen.

Um ihre Einlagen müssen sich Kunden derweil nicht sorgen. Zum einen ist das Vermögen auf Giro- und Anlagekonto durch die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland bis 100.000 Euro geschützt, andererseits stellt die Fidor Bank ihren Betrieb lediglich aus “strategischen Gründen” ein. Eine Insolvenz findet also nicht statt.

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