“Digitales Gold”: Blackrock-CEO schwärmt über Bitcoin

"Digitales Gold": Blackrock-CEO schwärmt über Bitcoin
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Für den CEO des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock ist Bitcoin nicht nur Zockerei, sondern ein “internationaler Vermögenswert”.

Vor einigen Wochen beantragte Blackrock bei der SEC den ersten Spot-basierten Bitcoin-ETF in den USA. Bisher hat die Aufsichtsbehörde den Antrag nicht genehmigt. Der Vermögensverwalter wolle jedoch mit den Behörden zusammenarbeiten und deren Bedenken anhören, erklärte Blackrock-CEO Larry Fink in einem Interview mit Fox Business am Mittwoch.

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Bitcoin als internationaler Vermögenswert

“Wir haben eine gute Erfolgsbilanz bei der Zusammenarbeit mit unseren Aufsichtsbehörden und versuchen sicherzustellen, dass wir über alle Probleme im Zusammenhang mit jeder Einreichung nachdenken”, so Fink. Der Blackrock-CEO erklärte, dass der Vermögensverwalter sein Gewicht nutzen möchte, um Investitionen in die Kryptowährung kostengünstiger und einfacher zu gestalten.

“Es kostet im Moment eine Menge Geld, Bitcoin zu handeln. Wir hoffen, dass die Aufsichtsbehörden diese Anträge als einen Weg zur Demokratisierung von Kryptowährungen betrachten. Krypto ist digitales Gold und Bitcoin ein internationaler Vermögenswert […] Es kann einen Vermögenswert darstellen, den Menschen als Alternative nutzen können” meinte Fink.

Vor einiger Zeit klang das noch anders. 2017 bezeichnete Fink Bitcoin als “Index für Geldwäsche”. “Ich war skeptisch, weil die ersten Nutzer Bitcoin vor allem für, sagen wir, illegale Aktivitäten verwendet haben”, sagte Fink gegenüber Fox Business.

Nachdem Blackrock den Antrag für den Bitcoin-Spot-ETF eingereicht hat, ist der Kurs der Währung deutlich gestiegen. Auch andere große Vermögensverwalter wie Fidelity bemühen sich derzeit um die Registrierung eines solchen ETFs. Momentan steht der Bitcoin bei rund 30.300 US-Dollar. Eine verwandte Kryptowährung hat sich in den letzten Wochen beinahe verdreifacht.

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