Dies könnte der erste Billionen-Dollar-Pharmakonzern werden, sagt ein milliardenschwerer Investor

Dies könnte der erste Billionen-Dollar-Pharmakonzern werden, sagt ein milliardenschwerer Investor
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Die Aktie des US-amerikanischen Pharmakonzerns Eli Lilly hat in den letzten Jahren kräftig zugelegt. Ein bekannter Investor vermutet aber noch wesentlich mehr Potenzial.

Laut dem Investor Ken Langone wird Eli Lilly zum ersten Pharma-Unternehmen mit einem Marktwert von über eine Billion Dollar aufsteigen. “Warum? Ihre Pipeline. Und Gott segne (den ehemaligen CEO) John Lechleiter. In den dunklen Jahren, als alles von der Klippe fiel, war er fest entschlossen, das Geld für Forschung und Entwicklung auszugeben und die Dividende zu schützen”, sagte Langone in einem Interview mit CNBC.

Langone ist der Mitbegründer von Home Depot und schon seit Längerem von Eli Lilly überzeugt. “In den 46 Jahren, in denen ich die Aktie besitze, hat sie, wenn man die Dividenden mitzählt, jedes Jahr 14,8 Prozent zugelegt”, so der Milliardär gegenüber dem Nachrichtensender. Derzeit wird Eli Lilly mit einem Börsenwert von 551 Milliarden Dollar gehandelt. Der Wert müsste sich also fast verdoppeln, um die magische Marke von einer Billion Dollar zu erreichen.

Das größte Pharmaunternehmen der Welt

In diesem Jahr ist Eli Lilly mit Mounjaro und Zepbound auf den Zug der GLP-1-Medikamente aufgesprungen. Diese Medikamente helfen insbesondere bei Diabetes, allerdings werden sie auch vermehrt bei Übergewicht eingesetzt. Die Aktie des Unternehmens ist seit Jahresanfang um 53 Prozent gestiegen. Im Mai überholte Eli Lilly Johnson & Johnson und wurde – gemessen an der Marktkapitalisierung – zum größten Pharmaunternehmen der Welt.

Nach Ansicht von Langone hat die glänzende Zukunft von Lilly viel mit der früheren Führung unter Lechleiter zu tun. “Er hat schlichtweg gesagt, dass wir bei der Forschung und Entwicklung keine Abstriche machen, sondern uns konzentrieren und dafür sorgen, dass wir mehr für unser Geld bekommen”, so Langone. “Und das haben sie gemacht.”

Während Lilly und Novo Nordisk, das mit GLP-1-Medikamenten wie Ozempic ebenfalls Erfolge verzeichnet, goldene Jahre erleben, kämpfen andere Unternehmen im Medikamentenbereich erheblich. Pfizer beispielsweise verzeichnete einen Rückgang seiner Aktien um fast 50 Prozent im bisherigen Jahresverlauf. Ein Grund dafür ist, dass sich die Einnahmen aus dem COVID-19-Impfstoff und den Behandlungen weiter verschlechtern.

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