Darum solltest du Girokonto und Sparkonto nie bei derselben Bank haben

Darum solltest du Girokonto und Sparkonto nie bei derselben Bank haben
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Viele Banken werben damit, bei der Eröffnung des Girokontos gleichzeitig ein Sparkonto anzubieten. Zum Sparen ist diese Lösung aber nicht ideal.

Wie der Name schon verrät, dient das Sparkonto dem Zweck, Geld zu sparen. Es bildet damit gewissermaßen das Gegenstück zum Girokonto, welches Kunden nutzen, um den Zahlungsverkehr abzuwickeln. Viele Banken bieten ihren Kunden die Möglichkeit an, neben dem Girokonto gleichzeitig auch ein Sparkonto zu eröffnen. Diese Kombination ist zwar praktisch, birgt allerdings auch einige Risiken. So ist die Versuchung hoch, bei spontanen oder größeren Ausgaben auf den Notgroschen zurückgreifen.

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Sparkonto und Girokonto sollten getrennt werden

Eine simple Methode, um effektiv Geld zu sparen, ist, das eigene Geld für verschiedene Zwecke bei verschiedenen Banken zu haben. Gemeint ist damit nicht, dass Sparer für jede einzelne Ausgabe ein neues Konto eröffnen sollen, sondern vielmehr, dass das Sparkonto zur Geldanlage und das Girokonto für tägliche Ausgaben bei separaten Banken verwaltet werden. Aber warum?

Hat man neben dem Girokonto immer die Ersparnisse im Blick, verleitet dies leichter dazu, das gesparte Geld auszugeben. Befindet sich das Sparkonto bei einer anderen Bank, greift man seltener darauf zu und kommt dementsprechend weniger in Versuchung, seine Ersparnisse zu plündern. Kunden mit einem größeren Vermögen haben außerdem einen weiteren Vorteil.

Geht die Bank plötzlich pleite, greift die gesetzliche Einlagensicherung. In der Europäischen Union sichert diese bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank ab. Wenn man also bei mehreren Banken Konten hat und die Einlagen auf die verschiedenen Banken aufteilt, kann man insgesamt mehr als 100.000 Euro absichern. Gute Konditionen beim Tagesgeld bietet aktuell die TFBank* aus Schweden. Ein günstiges Girokonto lässt sich mit bunq* eröffnen.

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