Bitcoin trotzt Bankenkrise: Cathie Wood sieht Potential für institutionelle Anleger

Bitcoin trotzt Bankenkrise: Cathie Wood sieht Potential für institutionelle Anleger
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Im Zuge der jüngsten Bankenkrise steigt der Bitcoin-Kurs wieder. Dies lockt nach Ansicht der US-Investorin Cathie Wood vermehrt institutionelle Anleger an.

Seit dem Beginn der aktuelle Rallye hat der Bitcoin mächtig zugelegt und endlich die Marke von 25.000 US-Dollar geknackt. Die Kryptowährung konnte dabei vor allem von der jüngsten Bankenkrise und deren Auswirkungen auf die Zinserwartungen der Federal Reserve Bank sowie dem Vertrauensverlust in die traditionelle Finanzwelt profitieren.

Cathie Wood, CEO der Investmentgesellschaft Ark Invest, glaubt, dass der Anstieg des Bitcoin-Kurses inmitten der Bankenkrise mehr Institutionen anziehen werde. In einem Interview mit Bloomberg zeigt sich die Investorin beeindruckt, wie sich “der Bitcoin völlig anders entwickelt hat als die Aktienmärkte.” Sie wies auch darauf hin, dass “der Bitcoin in den Unternehmensbilanzen bisher keine Rolle spielte, weil die Regulierungsbehörden sich dagegen aussprachen.”

Vor diesem Hintergrund empfiehlt die 67-Jährige den Anlegern, Kryptowährungen stärker in ihren Portfolios zu gewichten. Zwischen 2,5 und 6,5 Prozent des Vermögens sollen in Bitcoin investiert werden, wenn sie “Wert darauf legen, dass diese neue Anlageklasse ihre Portfolios diversifiziert.”

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Cathie Wood: Bitcoin steigt bis 2030 auf 1,48 Milliarden Dollar

Cathie Wood, die vor allem für Investments in die Tech-Branche bekannt ist, äußerte sich schon mehrfach optimistisch bezüglicher der Zukunft des Bitcoin. Erst im vergangenen Februar gab ihre Firma eine kühne Prognose heraus, wonach die Kryptowährung bis 2030 den Wert von 1,48 Milliarden US-Dollar überschreiten soll.

Selbst im Falle eines Bärenmarktes solle der Bitcoin bis 2030 bei 258.500 Dollar stehen. Dies entspräche immer noch fast einer Verzehnfachung des aktuellen Werts. Ihre Prognose begründeten die Strategen von Ark Invest mit der “trotz schwerer Rückschläge” bisher langfristig hohen Rendite, stärkeren Fundamentaldaten und der stetig zunehmenden Hash-Rate, also der Menge an Rechenleistung, die zum Schürfen und Verarbeiten von Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk verwendet wird.

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