Bill Gates: Warum der Microsoft-Gründer vor Kryptos warnt

Bill Gates: Warum der Microsoft-Gründer vor Kryptos warnt
© Charlie Rose (YouTube)

Microsoft-Gründer Bill Gates hat seinen Reichtum nicht zuletzt dem Fortschritt der Technologie zu verdanken. Von Kryptos hält der Multimilliardär dennoch nichts.

Will man herausfinden, wie der Multimilliardär Bill Gates zu Kryptowährungen steht, muss man nicht weit blicken. In einem Interview mit Bloomberg aus dem Jahr 2021, erklärte der Microsoft-Gründer scherzhaft, dass man aufpassen sollte, “wenn man weniger Geld als Elon Musk hat”. Der Witz bei der Sache: Tesla-Chef Elon Musk ist zurzeit der reichste Mensch der Welt.

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Bill Gates: Überzeugter Gegner von Kryptos und NFTs

Auf die Frage von Bloomberg, warum er nicht “bullish” bei Bitcoin sei, antworte Gates, dass es Dinge in der Gesellschaft gebe, “in die investiert wird, um etwas zu produzieren.” Die Tatsache, dass die Kryptowährung keinen Nutzen schafft, sparte er sich auszusprechen. Dafür wies er aber darauf hin, dass diese Nutzlosigkeit “eine Menge Energie verbraucht”.

Schon zuvor äußerte sich Gates nur mit großer Skepsis über Kryptowährungen. Gegenüber dem Fernsehsender CNBC verriet er Anfang letzten Jahres, dass er sich bei Bitcoin zurückhalte. Der Kurs sei von einer Manie und wechselnden Stimmungen getrieben, er selbst habe keine Mittel einzuschätzen, in welche Richtung es weitergehe. Aus diesem Grund setze er weder auf steigende noch fallende Kurse. “Ich habe eine neutrale Sicht” ließ er den Sender wissen.

Zuletzt zeigte sich Gates nicht mehr nur als Krypto-Skeptiker, sondern als knallharter Feind. So erklärte er im Juni 2022 bei einem Interview mit TechCrunch, dass Kryptowährungen zu “100 Prozent auf der ‘Greater Fool Theory’ basieren”. Diese “Theorie des größeren Trottels” besagt, dass manche Anlageprodukte allein dadurch bestimmt werden, ob man sie für einen noch höheren Preis an einen noch größeren Idioten verkaufen kann. Kryptos sind für Gates also reine Spekulationsobjekte.

Übrigens: Von NFTs hält der 66-Jährige ebenfalls nicht viel. Sarkastisch sagte er im selben Interview, dass “teure digitale Bilder von Affen die Welt immens verbessern” würden. Eine Anspielung auf die NFT-Kollektion des Bored Ape Yacht Club.

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