Beim Streaming Geld sparen: 4 Tricks, die das Bingen günstiger machen

Beim Streaming Geld sparen: 4 Tricks, die das Bingen günstiger machen
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Auch beim Streaming kannst du Geld sparen. Wir zeigen dir, mit welchen Tricks der Filmabend günstiger wird.

Streaminganbieter wie Netflix, Amazon Prime Video und Sky scheinen immer populärer zu werden. Den Platz, welchen vor zehn Jahren noch die DVDs und Blu-rays belegten, haben heute die VOD-Dienste eingenommen. Einer von Statista durchgeführten Studie zufolge, nutzen rund 29 Prozent der Deutschen mindestens einmal pro Woche einen Streaminganbieter. 13 Prozent davon loggen sich sogar täglich bei einer derartigen Plattform ein.

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Doch Streaming ist nicht günstig. In den letzten Jahren hat der Marktführer Netflix gleich mehrfach seine Preise erhöht. Auch der Rivale Amazon Prime Video wird für seine Nutzer nicht gerade billiger. Hinzu kommt die Tatsache, dass viele Titel exklusiv auf bestimmen Plattformen erscheinen. Disney-Klassiker gibt es z.B. nur bei Disney Plus, nicht aber bei der Konkurrenz. Serien- und Filmjunkies müssen sich deshalb oft mehrere Abos bei verschiedenen Anbietern zulegen.

Damit die Kosten nicht dein Filmerlebnis zerstören, haben wir vier Tricks für dich herausgesucht, mit denen du beim Streaming bares Geld sparen kannst:

Trick 1: Teile deinen Account mit anderen

Account-Sharing ist eine der besten Sparmöglichkeiten beim Streaming. Je nach Anbieter können mehrere Nutzer auf dasselbe Konto zugreifen und dadurch die Kosten aufteilen. Bei Netflix klappt das z.B. schon mit dem Basis-Paket für 7,99 Euro im Monat. Damit können fünf Personen ein Profil anlegen und ein Nutzer zeitgleich streamen. Mit dem Standard-Paket (12,99 Euro) können zwei User gleichzeitig streamen und mit dem Premium-Paket (17,99 Euro) sind es schon vier.

Ähnliche Möglichkeiten gibt es auch bei Amazon Prime Video oder Disney Plus. Doch Vorsicht: Einige Streaminganbieter verbieten das Account-Sharing außerhalb des eigenen Haushalts. Wer sein Netflix-Konto z.B. mit dem besten Freund oder dem Onkel teilt, verstößt gegen die AGB. Theoretisch kann der Account bei derartigen Vergehen gesperrt werden.

In der Praxis ist Netflix noch nicht besonders hart gegen das wohnungsübergreifende Account-Sharing vorgegangen. Versuche, die Weitergabe von Login-Daten an Unbefugte zu verhindern, waren bisher eher halbherzig, wie das Technikmagazin Chip berichtet. Was du mit dieser Information anstellst, ist dir selbst überlassen.

Trick 2: Kündige ungenutzte Abonnements

Viele Menschen lassen ihre Streamingabos einfach weiterlaufen, auch wenn sie schon seit mehreren Wochen oder Monaten keine Serien bzw. Filme gesehen haben. Eine solche Vorgehensweise mag zwar gemütlich sein, aber keineswegs günstig.

Bedenke, dass die meisten Abonnements sehr flexibel sind. Viele Pakete lassen sich so schnell wieder kündigen, wie man sie gebucht hat. Netflix speichert sogar die User-Präferenzen zehn Monate lang ab, sodass Nutzer ihr gekündigtes Konto auch lange Zeit nach der Kündigung wieder reaktivieren können.

Trick 3: Nutze den kostenlosen Probemonat

Einige Streamingdienste wie Amazon Prime Video* bieten ihren Nutzern die Chance, für einen Monat kostenlos in das Programm hineinzuschnuppern. Nach diesem Probezeitraum müssen die Nutzer dann regelmäßig Geld zahlen, um weiter streamen zu können. Wenn du dein Abo jedoch direkt nach Beginn des Probemonats kündigst, kannst du alle Titel 30 Tage lang kostenlos genießen, ohne im nächsten Monat mit einer Quittung rechnen zu müssen.

Der Probemonat reicht vielleicht nicht aus, um langwierige Serien mit mehreren Staffeln zu vollenden. Für einzelnen Filme lohnt sich der Testzeitraum aber definitiv. Wer jeden Samstag einen Film anschaut, kann so im Verlauf von 30 Tagen völlig kostenlos vier Streifen in höchster Qualität genießen.

Ein Prime Video-Nutzer hätte z.B. die Möglichkeit, die gesamte Herr der Ringe-Trilogie während des Probezeitraums anzusehen. Wer gleich mehrere Filme die Woche schaut, könnte bei Disney Plus die komplette Star Wars-Saga kostenfrei ansehen.

Trick 4: Tausche Qualität gegen Geld

Für absolute Filmjunkies, die jeden Blockbuster in der bestmöglichen Qualität genießen möchten, ist dieser Tipp vielleicht nichts. Doch wer kein Problem damit hat, Filme bzw. Serien auch in geringerer Auflösung zu sehen, kann preiswerter streamen, indem er sich für das richtige Abonnement entscheidet.

Bei Netflix gibt es z.B. drei verschiedene Abo-Modelle. Das Basis-Paket bietet eine Streamingauflösung von 480p und kostet 7,99 Euro im Monat. Beim Standard- und Premium-Paket (12,99 Euro & 17,99 Euro) gibt es dann HD bzw. Ultra-HD. Ist dir die Auflösung nicht so wichtig, weil du z.B. nur das Smartphone zum streamen benutzt oder ältere Produktionen schaust, kannst du mit dem günstigeren Abonnement mehrere Euro im Monat sparen.

Nicht jeder Streamingdienst bietet solche verschiedenen Abo-Modelle. In Deutschland steht diese Sparmöglichkeit bei den Anbietern Netflix, Joyn und RTL Plus zur Verfügung.

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