Bargeld-Reserve: So viel Cash solltest du für Notfälle aufbewahren

Bargeld-Reserve: So viel Cash solltest du für Notfälle aufbewahren
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Um für Notfälle gewappnet zu sein, solltest du einen Bargeldvorrat anlegen. Was dabei beachtet werden muss, erfährst du hier.

Im Vergleich zu anderen Ländern hat Bargeld in Deutschland noch einen recht hohen Stellenwert. Laut einer Studie des EHI Retail Institute werden immerhin 38,5 Prozent der Einkäufe mit Scheinen und Münzen bezahlt. Ein negativer Trend zeichnet sich dennoch ab: Seit 1994 hat sich die Anzahl der Bartransaktionen mehr als halbiert. Die Kredit- beziehungsweise Debitkarte wird als Zahlungsmittel immer beliebter.

Darum solltest du einen Bargeldvorrat besitzen

Dass die Bankkarte das Bargeld ablöst, ist kein Wunder. Schließlich birgt sie viele praktische Vorteile wie zum Beispiel eine simplere und schnellere Bezahlung. Problematisch wird es nur, wenn der Strom ausfällt oder bei einer bundesweiten Störung von Kartenzahlungen. Dann wird in Supermärkten, Tankstellen und anderen Orten, wo meistens die Karte zum Einsatz kommt, nur Bargeld akzeptiert.

Aus diesem Grund ist es wichtig, immer eine ausreichende Bargeldmenge im Haus zu haben. Wie hoch die Summe ausfällt, hängt von dem jeweiligen Haushalt ab. Eine fünfköpfige Familie sollte natürlich mehr Geld beiseite schaffen, als ein erwerbstätiger Single. Auch der Lebensstandard muss in die Berechnung mit einbezogen werden.

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So viel Bargeld für Notfälle zurücklegen

Strafbar ist das Horten von Bargeld nicht. Trotzdem solltest du deine Reserve im Rahmen halten, da auch Bargeld durch die Inflation an Wert verliert und theoretisch von Einbrechern gestohlen werden kann. Um den richtigen Betrag herauszufinden, überlege dir also, mit wie viel Geld du für ein oder zwei Wochen deine Lebenshaltungskosten decken kannst. Mindestens mehrere hundert Euro sollten es in jedem Fall sein.

Im Jahr 2018 bewahrten Privatpersonen in Deutschland durchschnittlich 1.364 Euro an Bargeld zu Hause oder in einem Schließfach auf. Das zeigt eine Studie der Deutschen Bundesbank. Schließfächer sind für den Notgroschen allerdings nicht optimal, da das Bargeld nur über die Bank erreicht werden kann. Am besten suchst du dir ein geheimes Versteck zuhause, das möglich robust ist. Mit einem Tresor bist auf der sicheren Seite.

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