Anlagetipp von Warren Buffett: Diese Strategie empfiehlt er seinen Erben

Anlagetipp von Warren Buffett: Diese Strategie empfiehlt er seinen Erben
© Yahoo Finance (YouTube)

Mit cleveren Investitionen hat Warren Buffett den Leitindex S&P 500 jahrelang geschlagen. Seinen Erben rät er jedoch zu einer konservativen Anlagestrategie.

Er ist der Popstar unter den Investoren: Wie aus dem Nichts baute Warren Buffett ein Milliardenvermögen auf. Sein Händchen für Aktien machte den US-Amerikaner zu einem der reichsten Menschen der Welt. Heute ist er 92 Jahre alt und noch immer als Investor aktiv. Trotzdem ist auch für Buffett die Nachfolge ein wichtiges Thema.

Im “Annual Report” seiner Vermögensverwaltung Berkshire Hathaway gab der Milliardär vor einigen Jahren Auskunft über Regelungen, die er auch in seinem Testament niedergeschrieben hat. So legt Buffett offen, wie seine Erben sein Vermächtnis anlegen sollen – und gibt außerdem einen überraschenden Anlagetipp für Investoren weltweit.

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Buffett rät zu günstigen Indexfonds

Nach seinem Tod soll seine Frau Astrid 10 Prozent seines Vermögens in kurzlaufende US-Anleihen investieren, schreibt Buffett – und die restlichen 90 Prozent in einen schlichten Indexfonds (konkret schlägt er den Vanguard Indexfonds auf den US-amerikanischen S&P 500 vor). Grund seien die niedrigen Verwaltungsgebühren eines solchen Fonds, der eine entsprechend höhere Rendite abwerfe.

Buffetts Empfehlung können sich Investoren durchaus zu Herzen nehmen. Nicht nur sind Indexfonds vergleichsweise risikoarm, sie bringen oft auch eine solide Rendite – und das ohne viel Aufwand. Wer zum Beispiel Ende 2008 in den S&P 500 investierte und Ende 2021 wieder verkaufte, erzielte im Schnitt eine jährliche Kursrendite von 13,6 Prozent. ETFs bei Trade Republic kaufen und kostenlos besparen*.

Paradox ist nur, dass sich Buffett nicht an seinen eigenen Ratschlag hält. Der Star-Investor verfolgt mit Berkshire Hathaway zwar ebenfalls eine langfristige Strategie – und übertrifft damit seit Jahrzehnten den Vergleichsindex S&P 500 – wählt seine Aktien aber alle von Hand aus. Die aufwendige Analysearbeit und das Risiko, das mit Stock-Picking einhergeht, will der Milliardär seinen Erben wohl ersparen.

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