Aktienkauf: Die 5 häufigsten Anfängerfehler

Aktienkauf: Die 5 häufigsten Anfängerfehler
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Frischgebackene Anleger sollten immer auf der Hut sein, denn schon kleine Fehler können an der Börse zu großen Verlusten führen.

Egal ob George Soros, Cathie Wood oder Warren Buffett – jeder große Investor hat bereits einen Fehler gemacht. Wichtig ist nur, daraus zu lernen und seine Strategie gegebenenfalls anzupassen. Noch besser ist es, aus den Fehlern anderer zu lernen. Viele Börsenneulinge starten ohne ausreichendes Wissen und geraten dabei in die selben Fallstricke, die sich eigentlich vermeiden lassen. Die fünf häufigsten Anfängerfehler beim Aktienkauf haben wir im Folgenden zusammengefasst.

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Erster Fehler: Mangelnde Recherche

Wissen ist Macht und beim Handel mit Wertpapieren sollte jede Information genutzt werden. Trotzdem kaufen Anleger manchmal Aktien, ohne sich vorher auch nur fünf Minuten damit beschäftigt zu haben. Anstatt sich den Kurs und die fundamentalen Daten genauer anzuschauen, handeln sie einfach drauf los. Nicht selten wird der Empfehlung eines Freundes oder dubiosen Gerüchten gefolgt. Doch die Verantwortung für sein Geld trägt jeder Anleger selbst. Eine ausgiebige Firmenanalyse vor dem Kauf ist daher essentiell.

Zweiter Fehler: Keine Risikostreuung

Ein berühmtes Sprichwort besagt, dass man nicht alle Eier in einen Korb legen soll. An der Börse nennt man das Diversifizierung. Um das Risiko eines Totalverlustes zu mindern, sollten Anleger ihr Kapital auf verschiedene Branchen aufteilen. Unvorhergesehene Kursschwankungen können so ausgeglichen werden. Eine Möglichkeit dies zu tun, bieten börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs, in die du anderem über den Online-Broker Trade Republic* investieren kannst.

Dritter Fehler: Kurzfristig handeln

Professionelle Investoren und Fondsmanager halten Aktien meist jahrelang. Sie lassen sich von zeitweiligen Kursschwankungen und Bärenmärkten nicht aus der Ruhe bringen. Privatanleger handeln hingegen oft impulsiv und neigen dazu, ihre Anteile bei Verlust oder Gewinn vorschnell abzustoßen. Aus diesem Grund liegen sie im Durchschnitt auch deutlich unter den Wertzuwächsen des Marktes.

Vierter Fehler: Aktien auf Kredit kaufen

Ein großer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben kann, ist es, einen Kredit aufzunehmen, um Aktien zu kaufen. Grundsätzlich sollte an der Börse nur Geld investiert werden, dass man an keiner anderen Stelle benötigt. Kauft man Aktien mithilfe eines Darlehens und die Kurse fallen, müssen nicht nur Verluste ausgeglichen, sondern auch die Zinsen der Bank abbezahlt werden. Auch von Freunden oder der eigenen Familie sollte man sich niemals Geld zum Spekulieren leihen.

Fünfter Fehler: Keine Strategie haben

Viele Privatanleger handeln ohne klaren Plan oder Strategie. In diesem Fall werden verschiedenste Aktien gekauft, denen man ein großes Wachstumspotenzial zutraut, aber es ist unklar, wann diese wieder verkauft werden sollen. Bei unerwarteten Kursveränderungen entscheiden dann Emotionen darüber, ob gehalten oder verkauft wird. Diese Vorgehensweise mag zwar das ein oder andere Mal funktionieren, langfristig sind Verluste aber vorprogrammiert. Eine klare Strategie ist der Kern eines stabilen Wertpapierdepots.

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