Aktien und ETFs: Warum du dich über fallende Kurse freuen kannst

Aktien und ETFs: Warum du dich über fallende Kurse freuen kannst
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Fallende Kurse sind nur dann ein Problem, wenn man nicht weiß, wie man mit ihnen umzugehen hat. Der kluge Anleger sieht selbst im Börsencrash eine Chance für sein Depot.

Wenn es an der Börse nach unten geht, ergreift viele Anleger erstmal die Angst. Im nächsten Moment entscheiden sie sich dann dazu, ihre Positionen zu verringern oder ganz aufzulösen. Schließlich möchten sie nicht noch mehr Geld verlieren. Doch auch wenn diese Reaktion intuitiv richtig erscheint, begehen sie damit einen folgenschweren Fehler. Denn eigentlich liefern fallende Börsenkurse Grund zur Freude.

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Fallende Kurse: Für langfristige Anleger nur eine Geduldsprobe

Börsencrashs, Korrekturen und Bärenmärkte sind weniger schlimm als so manch einer vermuten würde. Denn langfristig geht es an der Börse immer nach oben, selbst wenn die Kurse zeitweise auf Tauchgang gehen. Ein Beispiel gefällig? Der DAX erzielte vom Endjahr 2000 bis ins Endjahr 2021 eine Rendite von 8,2 Prozent jährlich – und das obwohl in diesem Zeitraum die Dotcom-Blase platzte, die Weltfinanzkrise losbrach und das Coronavirus die Wirtschaft lähmte.

Andere Indizes wie der S&P 500 und der MSCI World erlebten eine ähnlich starke Kursentwicklung. Wer einen dieser Indizes mithilfe eines ETFs nachbildete, konnte die Krisen der Vergangenheit einfach aussitzen. Auch wer hochwertige Aktien besaß, blieb vom Trubel an den Märkten unbeeindruckt

Aktien und ETFs: Wenn Börsencrashs eine Chance bieten

Hast du etwas Bargeld zur Hand? Dann kannst du dir Kursrückgänge an der Börse sogar zu Nutze machen. Denn wenn jeder seine Aktien bzw. ETFs veräußert, bietet sich dir eine Gelegenheit, diese zu günstigen Preisen zu kaufen. Kostete ein Wertpapier vor dem Crash noch 100 Euro, so ist es bei einem Kursverfall von 20 Prozent schon für 80 Euro zu haben – ein Schnäppchen.

Das heißt natürlich nicht, dass du während eines Börsencrashs wild einkaufen solltest. Es ist weiterhin wichtig, nur qualitative Anlageprodukte in das eigene Depot aufzunehmen. Doch für den aufmerksamen Anleger ergibt sich in solchen Momenten eine Einstiegschance an den Märkten.

Ein kleiner Tipp: Da man nur schwer einschätzen kann, wann ein Kurs seinen Tiefpunkt erreicht hat, solltest du nicht all dein Geld aufeinmal investieren. Sinnvoller ist es, dein Kapital zu vierteln und während verschiedener Zeiträume anzulegen. Das erste Viertel könntest du etwa direkt zu Beginn des Crashs investieren, das Zweite einen oder mehrere Monate später und so weiter. Dadurch verschaffst du dir Zeit, die Situation am Markt besser einzuschätzen und eventuell spätere Einstiegschancen wahrzunehmen.

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