Aktien und ETFs: 5 einfache Tipps, um deine Rendite zu verbessern

Aktien und ETFs: 5 einfache Tipps, um deine Rendite zu verbessern
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Du willst deine Rendite verbessern? Die folgenden 5 Tipps helfen dir dabei, dieses Ziel ohne viel Aufwand zu erreichen.

In Aktien und ETFs zu investieren ist kein Teufelswerk. Jeder Mensch, egal ob professioneller Investor oder nicht, hat die Möglichkeit, sein Kapital mithilfe der Börse zu vermehren. Ebenso hat jeder die Chance, die eigene Rendite noch zu steigern. Mit den folgenden fünf Tipps stehen deine Chancen dafür sogar ziemlich gut.

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Tipp 1: Investiere langfristig

Denkt man an Hollywoodfilme und die hektischen Szenen an der Wall Street, so könnte man glauben, an der Börse gehe es um Geschwindigkeit. Das liegt allerdings fern der Realität. In Wirklichkeit ist Geduld viel wichtiger beim Investieren als Schnelligkeit. Denn wer langfristig investiert, erzielt im Schnitt bessere Renditen, als wenn er immer wieder versucht, den Markt zu timen. Zu diesem Ergebnis kamen bereits zahlreiche Studien.

Die US-Bank JPMorgan fand einmal heraus, dass Anleger, die von 1994 bis 2014 in den S&P 500 investierten, eine Rendite von 10 Prozent jährlich erzielten. Hätte man allerdings die zehn besten Tage aus dieser Performance herausgenommen, so würde dieser Wert auf knapp 6 Prozent abrutschen.

Diese “besten Tage” über mehrere Jahre hinweg zu erwischen und vor den schlechten auszusteigen, ist nahezu unmöglich. Wie eine SPIVA-Studie aus dem Jahr 2020 zeigt, konnten konnten rund 90 Prozent der aktiven Fonds über einem Zeitraum von 20 Jahren nicht den S&P 500 schlagen. Selbst über einen Zeitraum von fünf Jahren verloren die meisten Fonds noch gegen ihren Vergleichsindex. Wer also sein Geld einfach in einen S&P-500-ETF gesteckt und es dort einfach liegen gelassen hätte, käme auf eine bessere Rendite als die meisten Fondsmanager.

Tipp 2: Achte auf Gebühren

Bei vielen Banken sind die Gebühren für den Handel mit Aktien und ETFs immer noch sehr hoch. Dabei bieten viele Neobroker heutzutage deutlich bessere Konditionen. Während man bei der ING zum Beispiel reguläre Ordergebühren von 4,90 Euro zahlt plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, müssen Anleger bei Trade Republic nur 1 Euro pro Order ausgeben (jetzt Depot erstellen*).

Um die eigene Rendite zu verbessern, ist es wichtig, unnötige Kosten bestmöglich zu reduzieren. Das bedeutet manchmal auch, die Handelsplattform zu wechseln. Bei ETFs solltest du darauf achten, dass die Gesamtkostenquote (TER) nicht allzu hoch ausfällt. Dabei handelt es sich um die Zusammenfassung fast aller Kosten, die beim Besitz des ETFs entstehen. Ob die Gesamtkostenquote zu hoch ist, kannst du prüfen, indem du verschiedene ETFs auf den gleichen Index miteinander vergleichst.

Tipp 3: Kaufe nichts, das du nicht verstehst

Dieser Tipp ist vor allem für Aktienanleger von Bedeutung und stammt aus dem Mund des berühmten Fondsmanagers Peter Lynch. Ähnliche Worte werden auch der Börsenlegende Warren Buffett zugeschrieben. Die grundlegende Aussage ist dieselbe: Wer sich an Unternehmen beteiligt, die er nicht versteht, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages überraschend vor einem Scherbenhaufen steht. Wie soll man auch die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens abschätzen können, wenn man nichts über das Geschäftsmodell weiß?

Unter gewöhnlichen Umständen würde kein Mensch eine Sache erwerben, die er nicht versteht. Doch die Börse ist nicht gewöhnlich. Immer wieder tauchen Trends auf, an denen Anleger unbedingt teilnehmen wollen, weil sie sich dadurch eine hohe Rendite versprechen. Auf eine tiefgehende Analyse des Unternehmens wird aus Zeitgründen verzichtet. Wie gehörig eine solche Handlungsweise schief gehen kann, zeigt das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

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Tipp 4: Diversifiziere dein Portfolio

Diversifikation ist das A und O jeder Geldanlage. Achte darauf, dass dein Portfolio aus mehreren Aktien aus verschiedenen Ländern und Branchen besteht. Dadurch senkst du das Risiko, schwere Kursverluste oder sogar einen Totalverlust zu erleiden. Mit den richtigen ETFs gestaltet sich die Diversifikation denkbar einfach. So bildet ein einziger MSCI-ACWI-ETF etwa die Wertentwicklung von knapp 2.900 Unternehmen aus insgesamt 47 Ländern ab.

Wenn sich nur Aktien beziehungsweise Aktien-ETFs in deinem Portfolio befinden, solltest du noch weitere Anlageklassen wie zum Beispiel Anleihen oder Rohstoffe hinzufügen. Außerdem solltest du immer über einen Notgroschen verfügen, der dich aus finanziellen Engpässen befreien kann. Diesen Notgroschen kannst du auf einem Tagesgeldkonto lagern.

Tipp 5: Bilde dich stetig weiter

Der berühmte Gründervater der USA und Erfinder Benjamin Franklin soll einmal gesagt haben: “Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen”. Wenn du deine Rendite langfristig steigern möchtest, kommst du nicht daran vorbei, dich weiterzubilden. Finanzbildung kannst du dir auf unterschiedliche Weisen aneignen: Übers Internet, über Seminare, Bücher und Kurse. Wichtig ist nur, dass du das Gelernte verinnerlichst und auf deine Anlagestrategie überträgst.

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