1,4 Billionen Dollar Verlust: Das Vermögen der Superreichen schmilzt dahin

1,4 Billionen Dollar Verlust: Das Vermögen der Superreichen schmilzt dahin
© Los Angeles Missile System Center via Wikimedia Commons

Auch die Superreichen haben im ersten Halbjahr 2022 mit hohen Verlusten zu kämpfen. Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg sind teilweise um ein Drittel ihres Vermögens ärmer geworden.

Jahrelang haben Superreiche von steigenden Börsenkursen profitiert. Seit einigen Monaten macht sich jedoch ein deutlicher Abwärtstrend bemerkbar. Und der schlägt auch ganz schön auf das Vermögen der Multimilliardäre. Zusammen verloren die 500 reichsten Menschen im ersten Halbjahr 2022 rund 1,4 Billionen US-Dollar, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg festgestellt hat. Der Absturz ist beispiellos.

Elon Musk, Jeff Bezos & Co. mit drastischen Verlusten

Tesla-Chef Elon Musk, der reichste Mann der Welt, hat laut Bloomberg in den vergangenen sechs Monaten 62 Milliarden Dollar verloren. Jeff Bezos musste mit Verlusten in Höhe von 63 Milliarden Dollar klarkommen, nachdem sein Amazon-Konzern zuvor noch zu den großen Gewinnern der Pandemie gehört hatte. Das Vermögen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schrumpfte sogar um 65,5 Milliarden Dollar und ist damit nur noch halb so groß wie vor dem Crash.

Für die Superreichen sind die fallenden Aktienkurse zwar ärgerlich, vermutlich aber kein Beinbruch. Die Milliardärsklasse habe in den letzten Jahren so viel Reichtum angehäuft, dass die überwiegende Mehrheit diese Krise nicht nur überstehen könne, sondern wahrscheinlich auch nach Schnäppchen sucht, erklärte Thorne Perkin, Präsident von Papamarkou Wellner Asset Management, gegenüber Bloomberg.

“Oft ist ihre Denkweise etwas konträrer”, sagte Perkin. “Viele unserer Kunden suchen nach Möglichkeiten, wenn es Ärger auf den Straßen gibt.” Tatsächlich sind die Börsenkurse auf einem historischen Tiefpunkt. Für den amerikanischen S&P 500 Index ist es das schlechteste erste Halbjahr seit 1970. Der Index verzeichnet ein Minus von rund 19 Prozent.

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