10-Jahres-Prognose: Diese Geldanlagen sollen sich richtig lohnen

10-Jahres-Prognose: Diese Geldanlagen sollen sich richtig lohnen
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Der Vermögensverwalter Schroders hat eine 10-Jahres-Prognose für verschiedene Geldanlagen veröffentlicht. Aktien steht demnach eine Blütezeit bevor.

Das vergangene Jahr war für Aktien-Anleger ein wilder Ritt. Die Corona-Pandemie, steigende Energiepreise, explodierende Inflationsraten und Rezessionssorgen ließen die Börsenkurse abstürzen. Bis zum Ende des Jahres verlor der DAX rund 12,4 Prozent seines Wertes. So schlecht erging es dem deutschen Aktienindex schon seit vier Jahren nicht mehr. Noch härter erwischte es den US-amerikanischen Leitindex S&P 500, welcher in 2022 um 19,4 Prozent abbaute.

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Geldanlagen über 10 Jahre hinweg: Aktien sollen Blütezeit erleben

Einen Grund, nicht in Aktien zu investieren, bietet das Jahr 2022 aber nicht. Denn abgesehen davon, dass sich die Börse schon langsam wieder zu erholen scheint, müssen Kursentwicklungen immer über einen längeren Zeitraum betrachtet werden. So erzielte der Dax in den letzten zehn Jahren, allen Schwierigkeiten zum Trotz, eine Rendite von 6,2 Prozent Prozent im Jahr. Beim S&P 500 waren es sogar 10,4 Prozent.

Langfristig betrachtet zählten Aktien in der Vergangenheit zu den rentabelsten Anlageformen beim Vermögensaufbau. Der Vermögensverwalter Schroders glaubt, dass sich dies auch in der kommenden Zeit nicht ändern wird. In einer Prognose schätzt das Unternehmen die jährliche Rendite globaler Aktien auf 9,3 Prozent innerhalb der nächsten zehn Jahre. Wertpapiere der Emerging Markets (Schwellenländer) sollen der Schätzung zufolge sogar um 11,8 Prozent pro Jahr zunehmen.

Mit mehr als 8 Prozent Rendite im Jahr sollen sich auch amerikanische und europäische Aktien lohnen. Ebenfalls lukrativ werden Private-Equity-Investitionen sein. Hier rechnet Schroders mit einer jährlichen Rendite von 9,7 Prozent. Bei Hedgefonds fällt die Rendite-Prognose mit 7 Prozent zwar immer noch optimistisch, dafür aber ein wenig gemäßigter aus.

10-Jahres-Prognose: Diese Geldanlagen sollen sich richtig lohnen

Rohstoffe sollen deutlicher weniger Rendite ermöglichen: Hier prognostiziert der Vermögensverwalter nur 4,5 Prozent Rendite im Jahr. Wer bei Staatsanleihen auf Nummer sicher geht und deshalb im amerikanischen oder europäischen Raum investiert, muss in den kommenden Jahren mit einer jährlichen Rendite von weniger als 4 Prozent rechnen. Hochzinsanleihen ermöglichen 6,9 Prozent Rendite, sind dafür aber auch mit einem höheren Ausfallrisiko belegt.

Detaillierte Prognosen, wie die von Schroders, sind immer mit Vorsicht zu genießen. Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie sich bestimmte Geldanlagen in Zukunft entwickeln werden. Am Schluss muss sich jeder Anleger deshalb ein eigenes Urteil bilden und Risiken wie auch Renditechancen gegeneinander abwägen.

Mit ETFs breitgestreut in Aktien investieren

Glaubt man der Prognose von Schroders, kann es Sinn machen, einen großen Teil des eigenen Anlagevermögens in Aktien zu stecken. Besonders gut klappt das mit ETFs (Exchange Traded Funds). Die börsengehandelten Indexfonds ermöglichen es Anlegern, in mehrere Aktien gleichzeitig zu investieren und auf diese Weise einen ganzen Markt abzubilden. So kann man mit einem Weltaktien-ETF zum Beispiel vom Wachstum der Weltwirtschaft profitieren.

ETFs lassen sich bei einem Online-Broker wie Trade Republic* handeln. Die Eröffnung eines Depots ist dort vollkommen kostenlos. Neben Indexfonds können Anleger dort auch einzelne Aktien, Kryptowährungen und Derivate handeln.

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