1-Prozent-Regel: So gehören Impulskäufe der Vergangenheit an

1-Prozent-Regel: So gehören Impulskäufe der Vergangenheit an
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Impulskäufe sind der Albtraum jedes Sparers. Die 1-Prozent-Regel soll dabei helfen, die spontanen Anschaffungen in den Griff zu kriegen.

Dieser Rausch an Glückshormonen, wenn man spontan ein neues iPad kauft oder beim Shoppingtrip die Taschen vollmacht, fühlt sich extrem belohnend an. Doch so schnell dieses Gefühl auftaucht, ist es schon wieder verschwunden. Das Objekt der Begierde, welches im Einkaufszentrum nur so strahlte, hat bereits seine gesamte Magie verloren. Schlussendlich handelte es sich eben nur um einen Impulskauf.

Impulskäufe ade: Mit der 1-Prozent-Regel hunderte Euro sparen

Wenn du sparen möchtest, ist es unabdingbar, deine Impulskäufe in den Griff zu bekommen. Die sogenannte 1-Prozent-Regel, welche von Glen James, Host des Finanzpodcasts “My Millennial Money” entworfen wurde, hilft dir dabei.

Die 1-Prozent-Regel besagt: Wann immer du etwas kaufen möchtest, das einem Prozent deines jährlichen Bruttoeinkommens entspricht oder übersteigt, solltest du einen Tag abwarten. Bist du nach 24 Stunden immer noch von der Sinnhaftigkeit des Produkts überzeugt, kannst du es kaufen. Falls nicht, hast du womöglich einen Impulskauf verhindert.

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Die Regel bezieht sich ausschließlich auf Objekte, die keinen praktischen Nutzen erfüllen. Wenn du deinen kaputte Gefriertruhe durch eine neue ersetzen musst, ist das Prinzip natürlich nicht anzuwenden. Wenn du jedoch rein zufällig neue Sneaker entdeckst und dein Schuhschrank bereits überquillt, solltest du einen Tag warten, bevor du zur Kreditkarte greifst.

Günstige Sneaker fallen vielleicht noch unter die Grenze von einem Prozent. Doch wenn die Schuhe 300 Euro kosten, dein jährliches Bruttoeinkommen aber nur bei 30.000 Euro liegt, sieht die Situation schon anders aus. Der 24-Stunden-Intervall gibt dir die Zeit, welche du benötigst, um deine Kaufentscheidung noch einmal überdenken zu können.

Abhängig von deiner finanziellen Situation, kannst du die 1-Prozent-Grenze auch senken. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn du überdurchschnittlich viel verdienst (mehr als 200.000 Euro im Jahr) oder besonders wenig. Wichtig ist, dass du dich an das selbst auferlegte Limit hältst. Schon eine einzige erfolgreiche Anwendung der Regel kann dich mehrere hundert Euro sparen.

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