Was wir von den alten Griechen über Geld lernen können

Was wir von den alten Griechen über Geld lernen können
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Die alten Griechen hinterließen uns einen unglaublichen Schatz an Wissen. Auch beim Thema “Geld” können wir einiges von den größten Denkern der Antike lernen.

Das antike Griechenland hat die westliche Welt durch alle Facetten geprägt. Philosophie, Mathematik, Politik und Kunst wären heute nicht an dem Punkt, wo sie sind, hätten nicht die großen Denker der Antike den Grundstein gelegt. Noch heute können wir den massiven Einfluss der Hellenen in unserer Sprache beobachten – viele alltägliche Wörter der Moderne gehen mehr als 2.000 Jahre zurück. Doch hättet ihr gedacht, dass die alten Griechen auch unser Verständnis von Finanzen gestaltet haben?

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Weisheiten aus dem antiken Griechenland

Um Stadtstaaten wie Athen, Sparta, Theben und Co. finanzieren zu können, waren die Griechen praktisch dazu verpflichtet, über Geld nachzudenken. Zugegeben: Die meisten Denker betrachteten materiellen Besitz nicht gerade als große Tugend. Doch wie man mit Geld umzugehen hatte, dem waren sie sich bewusst. So können wir noch heute etwas über Finanzen lernen, wenn wir die Weisheiten der griechischen Denker im Lichte unserer eigenen Situation betrachten.

Aristoteles (384 – 322 v. Chr.), einer der wohl bekanntesten Philosophen und Naturforscher der Geschichte, erklärte schon damals: “Bildung ist ein Schmuckstück im Wohlstand und eine Zuflucht im Unglück.” Diese Aussage deckt sich mit dem, was auch die großen Investmentgurus und Finanzexperten unserer Zeit immer wieder predigen. In Finanzsprache lässt sich der Satz wie folgt übersetzen: “Finanzielle Bildung beschert dir Wohlstand und hilft dir aus der Armut.” Wenn du also ein Vermögen aufbauen möchtest, eigne dir das nötige Know-how an – du wirst es brauchen.

Was wir von den alten Griechen über Geld lernen können
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Über die Liebe zum Geld erklärte der Philosoph Diogenes von Sinope (413 -323 v. Chr.): “Der hat am meisten, wer am meisten zufrieden mit dem wenigsten ist.” Ein Spruch, den wir in den unterschiedlichsten Abwandlungen auch heute noch hören. Der antike Denker, welcher seinerzeit in einem Fass lebte, lehrt uns, dass Sparsamkeit eine Tugend ist. Auch beim Vermögensaufbau ist es von hoher Relevanz, so wenig Geld wie möglich zu verschwenden und stattdessen in reichhaltige Anlagen zu investieren.

Ein altes griechisches Sprichwort besagt: “Ein Tropfen Weisheit ist wertvoller, als ein See voll Gold.” Auch hier sehen wir wieder eine Verbindung zur finanziellen Bildung. Jemand der viel Geld besitzt, mag vielleicht reich sein, aber wenn er nicht die nötige finanzielle Intelligenz besitzt, um sein Vermögen beizubehalten, könnte dieses schon bald dahinschmelzen. Derartige Geschehnisse beobachten wir oft bei Lottogewinnern, die zwar Millionen von Euro gewinnen, diese aber schon bald wieder komplett verlieren. Weisheit ist in diesem Fall also wertvoller als Gold.

Ein Zitat des legendären Philosophen Sokrates (469 – 399 v. Chr.) belehrt uns mit ähnlichen Worten: “Ziehe das Wissen dem Wohlstand vor, denn das eine ist vergänglich, das andere ewig”. Noch Jahrzehnte vor Sokrates’ Lebzeiten schrieb Heraklit von Ephesos (520 – 460 v. Chr): “Niemand, der Wohlstand begegnet, begegnet nicht auch Gefahr”. Eine Erinnerung daran, dass unser Weg in die finanzielle Freiheit nicht ohne Risiko einhergeht.

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