Spartipps: 11 ungewöhnliche Wege, hunderte Euro im Monat zu sparen

Spartipps: 11 ungewöhnliche Wege, hunderte Euro im Monat zu sparen
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Wer die üblichen Spartipps bereits kennt, ist hier an der richtigen Stelle. Wir zeigen dir 11 Spartipps, die du sicher nur selten gelesen hast – oder noch nie.

Im Internet kursieren zahlreiche Spartipps. Oft wird einem dazu geraten, Stromfresser zu ersetzen, kürzer zu duschen und gewisse Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Doch was, wenn man all die herkömmlichen Tipps bereits anwendet, aber trotzdem nicht zufrieden mit der Sparquote ist? In einem solchen Fall ist es ratsam, sich der folgenden “Geheimtipps” zu bedienen, die zwar ungewöhnlich, aber effektiv sind.

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1. Fünf-Euro-Scheine sammeln

Du bekommst bei einem Einkauf fünf Euro Wechselgeld zurück? Gut, dann lege diesen Schein beiseite. Wer immer ein Teil des Wechselgeldes zurücklegt, kann damit auf Dauer viel Geld sparen. Voraussetzung ist natürlich, dass du die fünf Euro nicht für weitere Einkäufe in der Zukunft nutzt. Wenn du keine 5er sammeln willst, kannst du die Spartechnik auch auf andere Scheine oder Münzen (z.B. 2-Euro-Stücke) anwenden.

2. Online-Gutscheine nutzen

Beinahe jeder Online-Shop bietet heutzutage die Möglichkeit, einen Gutscheincode einzugeben. Nun könnte man diese Codes mühsam im Internet suchen, nur um dann am Schluss zu bemerken, dass diese bereits abgelaufen sind. Man könnte sich aber auch eine Browser-Extension wie “Lumaly” oder “Honey” installieren, die das Netz für dich nach funktionierenden Coupons durchforstet.

Die Programme verraten dir auch direkt, ob es überhaupt einen Gutscheincode für dein gewünschtes Produkt gibt. Gibt es keinen, hast du immer noch die Chance, Geld durch Cashback zu erhalten. Bei vielen Shops besteht eine Kooperation mit Lumaly bzw. Honey.

3. Lebensmittel günstiger kaufen

Zum Ladenschluss werfen viele Bäcker, Metzger und Restaurants Lebensmittel weg, weil diese das Haltbarkeitsdatum überschritten haben oder demnächst überschreiten werden. Dabei wäre die Ware noch völlig genießbar gewesen. Mit der App “To Good To Go” kann man diese Lebensmittel vor ihrem düsteren Schicksal retten.

Die App zeigt dir, wo es kurz vor Ladenschluss noch Essen zu holen gibt. Das freut nicht nur die Umwelt. Nutzer der App haben den Vorteil, die Lebensmittel zu stark vergünstigten Preisen zu erhalten. Beim Kauf einer sogenannten “Magic Bag” zahlt man etwa nur ein Drittel des Ursprungspreises für den weiterhin qualitativen Inhalt.

4. Haare von Lehrlingen schneiden lassen

Wer beim Friseur sitzt, kann sich manchmal dazu entscheiden, seine Haare von einem Auszubildenden schneiden zu lassen. Das kommt einen deutlich günstiger als der Haarschnitt vom Profi. Keine Sorge: Die Lehrlinge verfügen ebenfalls schon über ein gewisses Können. Mit einer Glatze wird man den Friseursalon also nicht verlassen müssen.

Manchmal suchen Friseure auch “Haar-Models”, die bereit sind, für Werbekampagnen ihre Haare speziell geschnitten oder gefärbt zu bekommen. Auch hier kannst du deinen Schnitt günstiger oder sogar umsonst kriegen. Ebenfalls preiswerter wird der Friseurbesuch, wenn du deine Haare selbst föhnst oder stylst. Überall ist das aber nicht die Regel, weshalb du deinen Friseur im Vornherein danach fragen solltest.

5. Kochzutaten ersetzen

Wer oft selber kocht, tut seinem Geldbeutel bereits einen Gefallen. Noch mehr sparen kannst du aber, wenn du beim Kochen einige teure Zutaten durch günstigere ersetzt oder ganz weglässt. Das bedeutet ja nicht gleich, dass man bei der Pizza auf den Käse verzichten muss.

Manche Rezepte kann man ganz einfach umschreiben, ohne dass sich viel am Geschmack des Gerichts verändert. So könnte man statt Hackfleisch z.B. Linsen verwenden oder Parmesan durch gewürzte Semmelbrösel ersetzen. Toppings wie Schokodrops sind oft rein ästhetischer Natur, weshalb hier ein kompletter Verzicht leicht möglich ist.

6. 14-Tage-Regel anwenden

Einer der Könige unter den Spartipps. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du den großen LED-Fernseher oder das brandneue Smartphone wirklich brauchst, solltest du die 14-Tage-Regel anwenden.

Die Regel hilft dir dabei, Impulskäufe zu vermeiden. Das Konzept funktioniert wie folgt: Entdeckst du ein hochpreisiges Produkt, das du haben möchtest, notierst du es auf einer Warteliste, zusammen mit dem jeweiligen Datum. Diese Liste kann auf Papier, auf dem Smartphone oder gedanklich festgehalten werden. Dann wartest du 14 Tage ab.

Wenn du den Artikel nach 14 Tagen immer noch haben möchtest, kannst du ihn dir ohne schlechtes Gewissen zulegen. Ist das Interesse verflogen, weißt du, dass es sich um einen Impulskauf gehandelt hätte. Der zweiwöchige Zeitraum hilft dir dabei, deine Gedanken zu sortieren und eine rationalere Entscheidung zu treffen.

7. Ungenutzte Kleidung verkaufen

Um Geld zu sparen macht es Sinn, die Kleidung, welche man nicht mehr braucht, zu verkaufen. Am besten legst du ein festes Datum im Jahr fest, an welchem du deinen ganzen Kleiderschrank einmal ausmistest. Wichtig ist, dass du ehrlich mit dir selbst bist. Hast du einen Pullover in diesem Jahr nicht getragen, wirst du ihn vermutlich auch im nächsten Jahr nicht tragen. Als Verkaufsplattform bieten sich Shops wie “eBay Kleinanzeigen” oder “Vinted” an.

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8. Skonto nutzen

Kaufst du etwas auf Rechnung, ist es manchmal möglich, ein Skonto zu gebrauchen. Ein Skonto ist ein Rabatt, den du bekommst, wenn du die Rechnung sofort oder innerhalb eines kurzen Zeitraums begleichst. Meist liegt der Satz zwischen zwei und fünf Prozent. So kannst du bei hochpreisigen Produkten locker mal mehrere hundert Euro sparen. Ob ein Skonto möglich ist, solltest du noch vor Abschluss des Kaufvertrags mit dem Verkäufer klären.

9. Wetter-Methode anwenden

Die Wetter-Methode ist einer der seltsamsten Spartipps, dafür aber auch einer der effektivsten. Das Prinzip ist simpel: Zuerst legst du einen Wochentag und eine konkrete Uhrzeit fest. Das könnte zum Beispiel der Montagmorgen sein. Dann checkst du die Temperatur auf deinem Handy. Die abgelesene Temperatur bestimmt jetzt, wie viel Geld du in dieser Woche sparen musst.

Beträgt die Außentemperatur am Montagmorgen 20 Grad, musst du 20 Euro zurücklegen. Bei Minusgraden lässt du einfach das Minuszeichen vor der Zahl weg. Sind es im Winter -3 Grad, landen also 3 Euro in deiner Sparbüchse bzw. auf deinem Sparkonto. Auf lange Sicht werden sich die kleinen wöchentlichen Beträge summieren.

10. Geldgeschenke sparen

Wenn du zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einem anderen feierlichen Anlass Geld geschenkt bekommst, kannst du dieses sparen. Da es sich um ein Geschenk handelt, bis du ja sowieso nicht auf den erhaltenen Betrag angewiesen. Am besten ist, du zahlst das Geld direkt auf ein Tages- oder Festgeldkonto ein, damit dich dein Geist nicht dazu verleitet, es doch auszugeben. Enge Freunde oder Familienmitglieder kannst du außerdem darum bitten, anstelle von Gutscheinen lieber Bargeld zu verschenken.

11. Kündige deinen Telefonanschluss

Die meisten Menschen besitzen heute ein Handy, mit dem sie telefonieren können. Der klassische Festnetzanschluss wird oft nur deshalb noch genutzt, weil hin und wieder Anrufe darauf eingehen. Doch selbst Oma und Opa haben mittlerweile wahrscheinlich ein Handy zur Hand. Die Beträge, welche monatlich für die Festnetz-Flatrate draufgehen, kann man deshalb auch besser investieren – oder gleich sparen.

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