Selfmade: Wie viele Milliardäre haben sich ihren Reichtum erarbeitet?

Selfmade: Wie viele Milliardäre haben sich ihren Reichtum erarbeitet?
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Die meisten Milliardäre haben sich ihren Wohlstand selbst erarbeitet. Aber auch hier muss differenziert werden, denn nicht alle stammen aus bescheidenen Verhältnissen.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die meisten Milliardäre durch Erbschaft reich geworden sind. Tatsächlich dominieren Selfmade-Unternehmer das Ranking der reichsten Menschen. Laut Forbes sollen 67,3 Prozent der wohlhabendsten Amerikaner zu dieser Gruppe gehören, während Erben nur etwa 29,5 Prozent ausmachen. Den Rest bilden Angestellte mit 3,3 Prozent.

Die Zahlen stammen aus dem Forbes 400, einem Ranking, das die reichsten Amerikaner ermittelt. Um aufgenommen zu werden, musste man im letzten Jahr ein Vermögen von mindestens 2,9 Milliarden US-Dollar besitzen. Ex-Präsident Donald Trump hat es nicht mehr in die Liste geschafft, dafür kamen 44 neue Personen hinzu. Viele davon können als Selfmade-Milliardäre bezeichnet werden.

Die meisten Selfmade-Milliardäre kommen aus der Mittelschicht

Je nachdem, in welchen Verhältnissen man aufwächst, fällt es schwerer oder leichter ein Vermögen aufzubauen. Für die 400 reichsten Menschen der USA scheint diese Regel aber nur teilweise zu stimmen. Denn anders als man erwarten würde, sind lediglich ein Zehntel der 269 Selfmade-Milliardäre mit reichen Eltern aufgewachsen.

Der Großteil, genauer gesagt 59,5 Prozent, stammen aus der Mittelschicht. Dazu gehören unter anderem die vier reichsten Menschen der USA – Jeff Bezos, Elon Musk, Mark Zuckerberg und Bill Gates. Die Arbeiterklasse ist derweil mit 18,6 Prozent vertreten.

Den sprichwörtlichen amerikanischen Traum leben nur 28 Personen (etwa 10,4 Prozent) der Forbes 400. Prominente Beispiele sind der ungarische Fondsmanager George Soros und die Talkshow-Ikone Oprah Winfrey. Sie stammen ursprünglich aus ärmlichen Verhältnissen und haben es trotzdem an die Spitze der reichsten Menschen geschafft.

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