Nein, der reichste Mann der Welt heißt nicht Elon Musk oder Jeff Bezos

Nein, der reichste Mann der Welt heißt nicht Elon Musk oder Jeff Bezos
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Den reichsten Mann der Welt findet man nicht in der neuesten Forbes-Liste. Statt bei Unternehmern sollte man hierfür unter den Königen suchen.

Seit einigen Monaten gilt der Tesla-Gründer Elon Musk mit einem geschätzten Vermögen von 280 Milliarden US-Dollar als reichster Mann der Welt. Kein anderer Mensch besitzt momentan so viele Reichtümer, wie der Visionär aus Südafrika. Selbst Jeff Bezos und Bill Gates, die lange Zeit selbst an der Spitze der Milliardäre standen, können nicht mehr mit dem 50-Jährigen mithalten.

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Der reichste Mann der Geschichte lebte in Westafrika

Doch wusstet ihr, dass es eine Person gab, die noch viel reicher war als Musk? Eine Person, die schon im 14. Jahrhundert soviel Geld besaß, dass der Tesla-Gründer dagegen wie ein gescheiterter Start-up-Gründer erscheint? Die Rede ist von Mansa Musa I. (1280-1337), einem afrikanischen König aus Mali. Sein Vermögen verdankte er dem Gold, von dem er zu Lebzeiten eine scheinbar unbegrenzte Quelle besaß.

Celebrity Net Worth schätzt das Vermögen von Musa, nach Bereinigung der Inflation, auf rund 400 Milliarden US-Dollar. Damit stellt der “König der Könige” jeden noch so reichen Kaiser, Unternehmer oder Adligen der Geschichte in den Schatten. Forscher glauben, dass man seinen Reichtum heute gar nicht mehr in Zahlen fassen kann. Mansa Musa seit laut dem Historiker Jacob Davidson jedoch reicher gewesen, “als jemand es beschreiben könnte”.

Nein, der reichste Mann der Welt heißt nicht Elon Musk oder Jeff Bezos
© Leo und Diane Dillon

Das westafrikanische Reich galt seiner Zeit als größter Goldproduzent der Welt. Überlieferungen erzählen die verrücktesten Geschichten. Einst soll Musa bei einer Pilgerreise nach Mekka so verschwenderisch gewesen sein, dass er in Ägypten eine Inflation auslöste, die noch 12 Jahre später anhielt. Der muslimische Herrscher und sein Gefolge fluteten das Land förmlich mit ihren Reichtümern. Zahlreiche Kamele und tausende Menschen transportieren hunderte Kilogramm Gold auf Befehl des Königs durch die Wüste.

Zeitgenössische Bilder zeigen Mansa Musa mit einer Krone aus Gold, einem Zepter aus Gold, einem Kelch aus Gold und einem Thron aus Gold. Wo immer der König einen Fuß hinsetzte, regnete es von funkelnden Edelmetallen. Nach seinem Tod im Jahr 1337 wanderte die Herrschaft an seinen Sohn über. Kurze Zeit später setzt der Niedergang Malis ein, bis das Land im 15. Jahrhundert endgültig in das ebenfalls islamische Songhaireich eingegliedert wurde.

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