Fast alle Aktien verkauft: Star-Investor Michael Burry stellt neuen Crash in Aussicht

Fast alle Aktien verkauft: Star-Investor Michael Burry stellt neuen Crash in Aussicht
© Bloomberg TV

Michael Burry sah 2007 die weltweite Finanzkrise vorher. Nun warnt der Star-Investor vor einem erneuten Crash und verkauft fast alle seine Aktien.

Mit nur 51 Jahren gilt Michael Burry schon als Börsenlegende: Sein Gespür ließ ihn die verheerende Finanzkrise im Jahr 2007 erahnen. Damals wettete er gegen Hypotheken und gewann am Ende Millionen. Einer breiten Masse wurde Burry erstmals durch den oscarprämierten Film “The Big Short” bekannt, in dem ihn Hollywood-Star Christian Bale verkörperte. Viele Anleger vertrauen seinen Vorhersagen.

Aktuell sieht der Star-Investor wieder schwarz. Das zeigt die jüngste Offenlegung seines Portfolios. Demnach hat Burry im zweiten Quartal fast alle seine Aktien verkauft. Als Fondsmanager mit über 100 Millionen Dollar verwaltetem Vermögen ist er dazu verpflichtet, die Aktien-Beständige seiner Investmentfirma Scion Asset Management regelmäßig preiszugeben. Das muss spätestens 45 Tage nach Ende eines jeden Quartals geschehen.

Börsenguru Michael Burry verkauft unter anderem Facebook und Google

In letzter Zeit hatte sich Burry immer wieder skeptisch zu dem Aufschwung an der Börse geäußert. Diese pessimistische Einstellung spiegelt sich in seinem Portfolio wider. Zu den zehn Aktien, die Scion bis Ende Juni verkaufte, gehören unter anderem die Google-Mutter Alphabet, das für Facebook und Instagram bekannte Meta und die Online-Reiseagentur Booking. Auch von Unternehmen aus der Gesundheitsbranche wie dem Pharmakonzern “Bristol-Myers Squibb” und dem Gesundheitsdienstleister “Cigna” hat sich der Investor getrennt.

Einzig an “Geo Group” hielt Michael Burry fest; einem US-amerikanischen Betreiber von privaten Gefängnissen und psychiatrischen Einrichtungen. Der Fondsmanager lehnte es ab, sich zu der Mitteilung an die Börsenaufsicht zu äußern. Die Offenlegung umfasst nur die Bestände an Aktien, die an den US-Börsen gehandelt werden. Ausländische Wertpapiere oder Short-Positionen müssen nicht einsehbar sein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Mehr aus dem Netz

Related Posts