EU in Sorge: China könnte Russland unterstützen, die Sanktionen zu umgehen

EU in Sorge: China könnte Russland unterstützen, die Sanktionen zu umgehen
© BBC News (YouTube)

Die Sanktionen gegen Russland halten weiter an. Nun fürchtet sich die EU jedoch vor einer russischen Zusammenarbeit mit China.

Die europäischen Sanktionen machen es Putin schwer, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen. Zahlreiche ausländische Läden schließen in Russland, die Inflation erreicht neue Rekordwerte und der Rubel fällt in seinem Wert. Welche Auswirkungen die Sanktionen auf das Wirtschaftswachstum des Landes haben werden, wird die Zukunft zeigen. Wie die Europäische Union befürchtet, könnte Putin jedoch, mit Hilfe Chinas, einen Teil der westlichen Strafmaßnahmen umgehen.

Mögliche Halbleiter-Lieferungen aus China

Wie Bloomberg berichtet, befürchtet die EU, dass China Russland mit Halbleitern und weiterer Tech-Hardware versorgen könnte. Halbleiter sind Computerchips, die in beinahe allen technischen Gerätschaften verbaut werden. Die USA, die EU und auch Taiwan, der größte Chip-Hersteller der Welt, exportieren momentan keine Halbleiter nach Russland. China könnte dem diktatorisch-regierten Land jedoch unter die Arme greifen und mit Lieferungen die russische Wirtschaft entlasten. Beweise habe die EU dafür allerdings nicht, so Bloomberg.

Die Sorge vor einer ausgeweiteten Kooperation zwischen China und Russland ist nicht unberechtigt. Die USA vermuten schon seit einiger Zeit, dass die beiden Nationen im Ukraine-Konflikt zusammenarbeiten. Wie Business Insider vergangene Woche berichtete, seien sich die US-Geheimdienste sicher, dass China Russland mit militärischem Gerät unterstützen wolle.

In einem Gespräch mit hochrangigen Nato-Beamten am 11. März erklärte Avril Haines, die Director of National Intelligence (DNI) der USA, dass der chinesische Präsident Xi Jinping plane, den Kreml im geheimen militärisch zu unterstützen. Kurz nach der Invasion habe China Russland ein derartiges Angebot unterbreitet, das nun der NATO vorliegt.

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