Die 7 größten Geldfresser eures Lebens: Mehr als 1.000 Euro sparen

Die 7 größten Geldfresser eures Lebens: Mehr als 1.000 Euro sparen
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In eurem Leben begegnen euch jeden Tag Geldfresser, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Schlechte Verträge und sogar das eigene Auto können euch das Geld förmlich aus der Tasche ziehen.

Wer Geld sparen will muss nicht auf die schönen Kleinigkeiten des Lebens verzichten. Viel wichtiger ist es, die großen Geldfresser zu identifizieren. Wie eine Studie von “Weltsparen” berechnet hat, wirft die durchschnittliche Person rund 9.000 Euro pro Jahr zum Fenster heraus. Eine Summe, die sich mit einigen Handkniffen leicht vermeiden ließe. Im folgenden wollen wir euch 7 Geldfresser vorstellen, die euren Alltag unnötig teurer machen.

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Verträge

Faulheit kostet Geld. Das wird vor allem dann zur schmerzlichen Realität, wenn man vergisst, einen Vertrag rechtzeitig zu kündigen. Die meisten Verträge laufen nicht einfach aus, sondern werden automatisch vom Anbieter verlängert. Für den Kunden kann das entweder praktisch, oder verheerend sein, wenn man eigentlich überhaupt nicht mehr mit dem Angebot zufrieden ist. Immerhin kostet jeder neue Monat auch neues Geld.

Bleibt up-to-date bei euren Verträgen. Sucht euch nach besseren Angeboten um, wenn ihr glaubt, dass euer Tarif nicht mehr zeitgemäß ist. Vergesst nicht, dass euch die Internet-, Mobilfunk-, und Stromanbieter nichts schenken wollen. Neue Verträge sind oftmals günstiger als alte, weil Anbieter auf diese Art neue Kunden gewinnen. Nutzt diese Tatsache zu eurem Vorteil und tragt euch wichtige Daten, wie den Tag der Vertragsverlängerung, im Kalender ein.

Ungesunde Ernährung

Nach der Arbeit bei der Fast-Food-Kette des Vertrauens anhalten und das Lieblingsmenü bestellen? Keine gute Idee. Natürlich darf man hier und da auch aufs heimische Kochen verzichten – doch spätestens wenn der Gang zu McDonalds und Co. zur Gewohnheit wird, kann es teuer werden. Verzichtet darauf, mehrmals wöchentlich Junkfood zu konsumiert. Das schont nicht nur euren Körper, sondern auch euren Geldbeutel. Versucht auch den Konsum von Knabberkram, Süßigkeiten und Fertigprodukten zu reduzieren. Nicht alles, was man dem Körper zuführt, wird vom Körper auch gebraucht.

Auch interessant: Reich durchs Nichtstun – Wie kann man “Geld für sich arbeiten lassen”?

Das eigene Auto

Ein Auto mag zwar praktisch sein, kann aber ganz schön auf die Geldbörse schlagen. Natürlich macht es, insbesondere für Menschen auf dem Land, nur wenig Sinn, vollkommen auf das Auto zu verzichten. Wer jedoch ab und zu den Wagen stehen lässt und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigt, kann jede Menge Euros einsparen. Nicht nur Benzinkosten, sondern auch Reparaturkosten, Parkkosten, TÜV-Kosten und viele weiteres Ausgaben lassen sich dadurch drastisch senken.

Inflation

Einer der größten Geldfresser ist die Inflation. Das gefährliche: Sie nagt an eurem Vermögen, ohne dass ihr es sofort bemerkt. Denn auch wenn die Summe eures Geldes optisch nicht sinken mag, verliert es jährlich an Kaufkraft. Das Problem: Der Großteil der Deutschen parkt sein Vermögen auf dem Girokonto sowie dem Tages- oder Festgeldkonto. Das mag einfach sein, wirft aber so gut wie keine Zinsen ab. Um eine Rendite zu erzielen, die euer Geld vor der Inflation schützt, reichen diese Formen der Geldanlage nicht.

Mit anderen Geldanlagen, wie beispielsweise Immobilien oder internationalen Aktien, könnt ihr der Inflation entgegenwirken. Im besten Fall erzielt ihr sogar Renditen, die euer Vermögen noch vermehren. Wer sein Geld nur auf dem Tagesgeldkonto lagert, erhält selbst mit dem besten Angebot nur 0,3% Rendite pro Jahr. Ein Investment mit einem ETF auf den MSCI World-Index erzielte in der Vergangenheit durchschnittlich 9% Rendite jedes Jahr. Ganz aufs Tagesgeld solltet ihr aber dennoch nicht verzichten. Ein Notgroschen von mindestens drei Netto-Monatsgehältern kann euch in unvorhergesehenen Situationen aus der Patsche helfen.

Elektrogeräte

Ein alter Kühlschrank kann mehr als 300 kWh verbrauchen. Ein neueres Modell aus einer höheren Effizienzklasse verbraucht oft nur die Hälfte. Auch andere Haushaltsgeräte wie der Fernseher, die Waschmaschine oder der Geschirrspüler können sich als wahre Stromfresser herausstellen, wenn sie schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Mit einem Strommessgerät könnt ihr herausfinden, wie viel Energie verschiedene Elektroprodukte verschlingen. Ein solches Gerät gibt es schon für weniger als 10 Euro zu kaufen.*

Wenn ein Elektrogerät zu viel unnötigen Strom verbraucht, solltet ihr es durch ein moderneres ersetzen. Des weiteren könnt ihr auch durch kleine Alltagstricks Energie sparen. Zum Beispiel, indem ihr euer Wasser nicht auf dem Herd, sondern im Wasserkocher erhitzt. Oder indem ihr Laptop, Computer und Co. nicht im Stand-by-Modus laufen lasst. Falls ihr noch Glühbirnen benutzt, ist es außerdem sinnvoll, diese durch LED-Lampen zu ersetzen.

Markenprodukte

Viele Markenprodukte werden in den selben Fabriken produziert, wie die scheinbar weniger qualitativen No-Name-Produkte. Selbst die Zutaten unterscheiden sich oft nur minimal. Im Schnitt sind die Gattungsmarken aber 30% günstiger im Supermarkt und Discounter. Der Unterschied ist, dass bei den Markenprodukten die Marketingkosten an den Kunden weitergegeben werden. Ob man dafür aber extra tiefer in die Tasche greifen will, sollte gut überlegt sein. Mit einem preiswerteren Einkauf könnt ihr 100 bis 200 Euro im Monat sparen.

Impulskäufe

Wenn einen die Emotionen dazu verleiten, ein Objekt zu kaufen, dass man eigentlich gar nicht braucht, nennt man das einen Impulskauf. Jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal solch einen Impulskauf getätigt. Im Supermarkt zum Beispiel kommt es häufig vor, dass man von seinem Hunger geleitet wird und dann zu einem Produkt greift, dessen Kauf man eigentlich gar nicht geplant hat. In solchen Fällen macht es Sinn, einen Einkaufszettel zu schreiben, dem man strikt Folge leistet.

Bei einem teureren Geldfresser als einer Schokoladentafel oder einer Chipstüte, lohnt es sich, vor dem Kauf eine Überdenkperiode von einem Tag, oder noch besser, mehreren Tagen oder Wochen einzuhalten. Mithilfe dieses Zeitraums könnt ihr testen, ob ihr ein Produkt wirklich haben wollt oder ob es sich nur um einen kurzfristigen Impuls gehandelt hat.

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