Biontech: Wie der Pharmakonzern von Corona profitiert

Biontech: Wie der Pharmakonzern von Corona profitiert
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Zu den Gewinnern der Corona-Pandemie gehören Pharmakonzerne wie Biontech. Im vergangenen Jahr hat der Impfstoffhersteller einen gewaltigen Umsatzsprung realisiert – und damit auch die deutsche Wirtschaft unterstützt.

Während die meisten Unternehmen mit der Corona-Krise zu kämpfen haben, profitiert eine Branche ganz besonders. Die Pharmaindustrie konnte 2021 ein solides Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Insbesondere die Impfstoffhersteller durften sich über hohe Einnahmen freuen. So auch Biontech, eine deutsche Firma, die vor der Pandemie vermutlich nur wenigen bekannt war.

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17 Milliarden Euro mit Impfstoff umgesetzt

Der Erfolg des Impfstoffs ist bei dem Mainzer Unternehmen mehr als spürbar. Lag der Umsatz 2020 noch bei circa 483 Millionen Euro, so stieg er nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr auf 16 bis 17 Milliarden Euro an. Innerhalb der ersten neun Monate soll außerdem ein Nettogewinn in Höhe von 7,1 Milliarden Euro erwirtschaftet worden sein.

Das ist ein enormer Sprung, von dem auch Anleger profitieren. Seit dem Börsengang der Firma Ende 2019 ist die Aktie auf den doppelten und zwischenzeitlich sogar vierfachen Wert gestiegen. Zu den größten Anteilseignern von Biontech gehören Firmenchef Uğur Şahin und die Strüngmann-Brüder, welche zusammen fast 65 Prozent besitzen. Der Rest fällt auf institutionelle und private Investoren zurück.

Biontech hat Bruttoinlandsprodukt erheblich beeinflusst

Mittlereile ist Biontech fast jedem deutschen Bürger ein Begriff und das wohl nicht zuletzt deshalb, weil der milliardenfach verkaufte COVID-19-Impfstoff, der eigentlich “Comirnaty” heißt, oft mit dem Firmennamen bezeichnet wird. Abgesehen davon dürfte auch die wirtschaftliche Leistung eine große Rolle gespielt haben. Nach Angaben des ZDF soll der Pharmakonzern im letzten Jahr etwa 0,5 Prozent zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) beigetragen haben. Das gesamte Wirtschaftswachstum der Bundesrepublik betrug derweil 2,7 Prozent.

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